Monatsarchive: Januar 2012

Seidenstücker Ausstellung: Berlinische Galerie ehrt Fotograf vom Kaiserplatz

Friedrich Seidenstücker Ausstellung

Eine sehenswerte Ausstellung! Von 1909 bis 1966 lebte in einer Dachwohnung am Kaiserplatz 17 (heute Bundesplatz) der Fotograf Friedrich Seidenstücker. In Unna geboren und auf mancherlei Umwegen zur Fotografie gekommen, fotografierte er die alltäglichen kleinen Begebenheiten. Er fotografierte nicht die großen Kundgebungen und Aufmärsche sondern blieb bei den Handwerkern und Müllkutschern und bei den Zootieren. Inmitten von Trümmern und ausgebrannten Häusern blieb seine Wohnung mit Archiv unbeschädigt. Nach 1945 dokumentierte er die Zerstörung Berlins, die spielenden Kinder zwischen den Trümmern und die Erwachsenen auf dem “Kartoffelexpress”.

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BSR-Projekt „Leuchtturm“ putzt Bundesplatz heraus!

 

BSR-Projektteam "Leuchtturm" hat den Bundesplatz aufgeräumt

Der Bundesplatz ist schon für das kommende Frühjahr „herausgeputzt“. Nachdem die Initiative Bundesplatz im Herbst mehr als 1000 Stauden gesetzt hat, ist jetzt im Auftrag des Bezirksamt das Landesunternehmen BSR tätig geworden. Im Rahmen des Projekts „Leuchtturm“ haben an drei Tagen fünf Mitarbeiter der BSR den von der Initiative abgelegten Grünschnitt und die verbrauchte Erde abtransportiert. Zusätzlich haben sie das Laub aus den Beeten, den Wegen und von der Grasfläche an der Winzerin entfernt.

 Im Projekt Leuchtturm werden ältere Mitarbeiter mit Zeitverträgen beschäftigt. Viele sind bereits über 60 Jahre alt und hoffen bei der BSR wieder in ein festes Beschäftigungserhältnis zu kommen. Am Bundesplatz haben Sie einen Superjob gemacht. Danke!!

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Zukunft des Bundesplatzes: Bezirksamt unterstützt Planungen der Initiative

 

Bundesplatz mit Engel

In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B`90/Die  Grünen hat Bezirksstadtrat Marc Schulte dem Planungskonzept der Initiative Bundesplatz e.V. für eine Aufwertung des Platzes in vielen Punkten „grünes Licht“ gegeben. So begrüßt das Bezirksamt die Entfernung der Klinkermauern  und erlaubt u.a.die Aufweitung des Statuenstandortes der „Winzerin“ zu einer Platzfläche.

Des Weiteren schließt das Bezirksamt für den häufig vermüllten „P+R Platz“ am S- und U-Bahnhof eine teilweise Nutzung als Car-Sharing- bzw. Fahrradstation grundsätzlich nicht aus. Zusätzlich hat der Bezirk die zuständige Senatsverwaltung um eine Prüfung gebeten, ob der nördliche Osteingang des S-Bahnhofes durch eine hellere Beleuchtung attraktiver gestaltet werden könnte.

Lesen Sie alle Fragen und Antworten im Wortlaut: Zukunft des Bundesplatzes

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