Bundesstiftung fordert mehr Baukultur in der städtischen Verkehrsinfrastruktur: Statt Verkehr Stadt

Die Initiative Bundesplatz e.V. liegt ganz im Trend, wenn sie mehr Stadtqualität und mehr Urbanität an Bundesplatz und Bundesallee fordert. Auf dem diesjährigen Konvent der Bundesstiftung Baukultur „Statt Verkehr Stadt“ wurde der  „Hamburger Appell für mehr Baukultur in der städtischen Verkehrsinfrastruktur“ verabschiedet. Der Konvent empfiehlt darin u.a., öffentliche Mittel für Verkehrsräume nur zu gewähren, wenn damit eine nachhaltige und nachweisbare Qualitätsverbesserung des öffentlichen Raumes in seiner Gesamtheit einhergeht. Verkehrsinfrastrukturen sollten nur als Räume mit urbanen Qualitäten entworfen werden. Lesen Sie hier die neun Dimensionen  des Appells im Wortlaut: hamburger-appell-2012

Die Bundesstiftung Baukultur fördert nach eigenen Angaben „das Gespräch über den gestalteten Raum als Bühne unseres alltäglichen Miteinanders. Baukultur kann nur in einem Umfeld gelingen, das von einer hohen Sensibilität für die Qualität unserer Häuser, Straßen, Plätze, Brücken und Parks gekennzeichnet ist. Mit der Website www.bundesstiftung-baukultur.de   Veranstaltungen und Publikationen möchte die Stiftung die Positionen von Nutzern, Bauschaffenden und Bauherren zusammenführen, um das gesellschaftliche Bewusstsein für Baukultur zu fördern.“ Der Konvent der Baukultur ist das zentrale Forum der Meinungsbildung innerhalb der Bundesstiftung. Er bildet die Plattform zur Vorbereitung von Debatten zu wesentlichen, baukulturell interessanten Themen.

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