Monatsarchive: Februar 2015

Mobilität braucht menschen- und umweltgerechten Verkehr: Wie Wien sich auf die Zukunft vorbereitet

(WS) Vorweg eine gute Nachricht: Berlin wächst rasant, immer mehr Menschen entscheiden sich, hier ihren Lebensmittelpunkt zu nehmen. Was leider nicht in der gleicher Dynamik mitwächst, ist die Bereitschaft der Berliner Landespolitik, daraus rechtzeitig die richtigen Schlüsse zu ziehen. Neben der Wohnungsbau- und Mietenpolitik, in der viel zu spät eine Weichenstellung erfolgte (dafür konnte es in den „Nullerjahren“ bei der Privatisierung landeseigener Wohnungen nicht schnell genug gehen), droht Berlin ein weiteres Fiasko auf einem wichtigen Zukunftsfeld: in der Mobilitätspolitik. Dabei ist sie die Grundlage für die weitere positive Entwicklung der Stadt.

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Einladung zum Mitgliedertreff

Mitgliedertreffen in den Räumen der Caritas am Bundesplatz

Mitgliedertreffen in den Räumen der Caritas am Bundesplatz

(SP) Am Dienstag, den 03. März, um 20.00 Uhr, findet der nächste Mitgliedertreff der Initiative Bundesplatz e.V.  im Bistro der Caritas, Bundesplatz/Ecke Tübinger Straße, statt.

Neben den Informationen des Vorstands u.a. zum aktuellen Sachstand über den Bauantrag des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf für die Fußgängerübergänge an den Spangen des Bundesplatzes und zum Jahresauftaktgespräch mit dem Grünflächenamt wollen wir über die Aufgaben und Organisation der Arbeitsgruppen diskutieren und Termine für die nächsten Aktionen der Initiative festlegen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Lesenswerter Debattenbeitrag zu Olympia: London als abschreckendes Beispiel

(WS) Das Mitglied im Fachbeirat der Initiative Bundesplatz e.V., Dr. Cordelia Polinna (DASL I SRL) Stadtplanerin, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für das Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030  und ausgewiesene London-Expertin hat sich in einem Gastkommentar in der Online-Ausgabe des Tagesspiegels mit dem „Vermächtnis der Spiele“ in der britischen Hauptstadt beschäftigt. Ein lesenswerter Debattenbeitrag, der hellhörig macht und einlädt, darüber nachzudenken, ob manche Versprechen alternativer Spiele nicht nur „heisse Luft“ sind.

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„Cacator/cave malu“: Schon die Antike kannte ein Problem des Bundesplatzes

(WS) Die alten Griechen und Römer hatten ein probates Mittel mit „Umweltsündern“ umzugehen, die sich nicht an zwischenmenschliche Gepflogenheiten im öffentlichen Raum hielten: Sie drohten mit dem Zorn der Götter, wenn ihre Mitbürger ihren Bedürfnissen in aller Öffentlichkeit nachgingen, so wie es heute, 2000 Jahre später, am Bundesplatz wieder gang und gebe ist. Dr. Gian Franco Chiai, Althistoriker und Philologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich „Historische Geographie des antiken Mittelmeerraumes“ berichtet von einer Inschrift und einer Wandmalerei an einem Gebäude in Pompeji: „Cacator /cave malu“ (dt. „Scheißer, hüte Dich vor Ärger“) ruft dort eine zornige Göttin einem hockenden Mann zu. Menschliche Exkremente waren oft ein Auslöser für Krankheiten und Verunreinigungen der Umgebung. Dr. Chiai ist sich sicher: Die Probleme wurden erkannt und thematisiert.

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Düstere Zukunft für Radfahrer – Stillstand in Berliner Verkehrsplanung

(SP) Was ist eigentlich aus der Radverkehrsstrategie des Berliner Senats geworden, die Anfang März 2013 mit 80 geplanten Maßnahmen und viel Tamtam neu gestartet wurde? Glaubt man einem Bericht des Tagesspiegels vom 16. Februar: nicht allzuviel! Weder wurde die Personalausstattung in den Bezirken, bei der Polizei oder der Senatsverwaltung, wie gefordert und beschlossen, verbessert, noch wurden die versprochenen drei Modellprojekte zur Unfallvermeidung an Kreuzungen überhaupt angestoßen. Vom  personellen und strukturellen Notstand bei der Verkehrslenkung Berlin ganz zu schweigen.

Wie häufig in unserer Stadt schieben sich die Beteiligten – und hier in erster Linie die Senatsverwaltungen – die Schuld gegenseitig zu. Unter diesen Bedingungen sind Verbesserungen für Radfahrer sowie neue und zukunftsweisende Verkehrskonzepte auf lange Sicht nicht zu erwarten. Der zu erwartende administrative und politische Stillstand vor dem Wahlkampf 2016 lässt darüber hinaus nicht Gutes ahnen.

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Verkehrte Welt: Am Olivaer Platz kein Mut zur qualitätvollen Stadt ?

(WS) Demografische Veränderungen, neue Nutzungsansprüche und geänderte Lebensstile führen zu neuen Anforderungen an den öffentlichen Raum. Insbesondere die Stadtplätze sollen Alltagsbewegung fördern, Kommunikation und Begegnung unterstützen, Entspannung und Aufenthalt ermöglichen. Anwohner des Bundesplatzes und der anliegenden Quartiere in Charlottenburg-Wilmersdorf, die sich in einer Initiative gemeinsam engagieren, fordern von Bezirk und Senat schon seit Jahren mehr Lebens- und Stadtqualität für ihren Platz ein. Die knappen finanziellen und personellen Ressourcen in der Bezirks- und Landesverwaltung haben aber eine Neugestaltung dieses wichtigen innerstädtischen Platzes bislang verhindert.

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Verschenkt Berlin stadträumliches Potenzial fürs Wohnen?

(WS) Die Aufgaben, vor denen der Berliner Senat steht, sind alles andere als trivial: Eine hohe Lebens- und Umweltqualität soll in der Stadt gewährleistet sein, ebenso wie ein qualitativ hochwertiges Wirtschaftswachstum. Das ist schon schwer genug. Hinzu kommt eine Aufgabe, die in ihrer Dramatik  immer noch unterschätzt wird: Berlin wächst und braucht dringend innerstädtische Flächen für erschwinglichen Wohnraum. Andere europäische Metropolen haben schon längst „Leitinitiativen zur Bodenmobilisierung für das Stadtwachstum“ entwickelt und sind dabei hoch kreativ. Sie widmen innerstädtische, ehemals von der Bahn für den überregionalen Güterfernverkehr genutzte Flächen für den Wohnungsbau oder die Ansiedlung von Kleinunternehmen um und leiten den Güterfernverkehr über Außenringe um die Städte.

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Initiative Bundesplatz e.V. bleibt bei bisheriger Satzung

Mit deutlicher Mehrheit haben die Mitglieder der Initiative Bundesplatz e.V. am Dienstag (03.02.15) auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, ihre bisherige Vereinssatzung beizubehalten. Ein Satzungsänderungsantrag, der zu einer anderen Vereinsstruktur geführt und neben Vorstand und Mitgliederversammlung noch drei zusätzliche Vereinsorgane geschaffen hätte, fand keine Mehrheit. Die aktuelle, im Vereinsregister eingetragene Satzung lesen Sie hier: Vereinssatzung_2014

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03.02. 2015: Mitgliederversammlung der Initiative Bundesplatz diskutiert über Satzung

Mitgliedertreffen in den Räumen der Caritas am Bundesplatz

Mitgliedertreffen in den Räumen der Caritas am Bundesplatz

Auf ihrem ersten Treffen nach der Winterpause berät die Initiative Bundesplatz e.V. am Dienstag, den 03. Februar 2015, um 20.00 Uhr im Bistro der Caritas, Bundesplatz/Ecke Tübinger Straße, 10715 Berlin, über die Vereinssatzung. Ein Mitglied des Vereins hatte einen umfassenden Satzungsänderungsantrag mit Begründung eingereicht, der nun Gegenstand der Tagungsordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist. Stimmberechtigt sind nur die Mitglieder der Initiative. Hier können Sie den Satzungsänderungsantrag lesen:  Satzungsänderungsantrag

 

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