Monatsarchive: März 2015

Konzerttip: Gofenberg-Chor singt in der Friedenauer Philippuskirche

Zu einem Konzert für Frieden und Verständigung der Religionen lädt der Gofenberg-Chor am Mittwoch, 15. April 2015 um 18.00 Uhr in die Philippus-Kirche in der Friedenauer Stierstraße ein. Im Anschluss an das Konzert führen der iranische Religionswissenschaftler Dr. Mohsen Mirmehdi und Pfarrer Helmut Ruppel ein Gespräch, in dem es um das Thema “Barmherzigkeit in Bibel und Koran” geht. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der Chor unter seinem Leiter Jossif Gofenberg singt Lieder fast ausschließlich in jiddischer Sprache. Jossif Gofenberg, der die Lieder auf dem Akkordeon begleitet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die zum Teil lange vergessenen jiddischen Lieder aus dem osteuropäischen Schtetl wieder lebendig werden zu lassen. Sie alle erzählen in teils fröhlicher, teils melancholischer Weise von Themen wie Liebe und Leid, Trennung und Sehnsucht, Freude und Schmerz. Der Chor besteht aus Mitgliedern verschiedener Nationalitäten und hat sowohl jüdische als auch christliche Mitglieder. Im vergangenen Jahr hat der Gofenberg-Chor sein zehnjähriges Bestehen mit seinem 100. Konzert gefeiert.

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Frühjahrsputz am Bundesplatz: erster Grünpflegeeinsatz in diesem Jahr startet am Wochenende

Initiative Bundesplatz nach der Arbeit am Platz

Initiative Bundesplatz nach der Arbeit am Platz

Liebe Freundinnen und Freunde des Bundesplatzes,

die Sonne scheint und die Temperaturen sind auch frühlingshaft warm. Daher lädt die Initiative Bundesplatz e.V. zur ersten Frühlings-Pflegeaktion 2015 in unserem “ Bundesplatz-Garten“ ein!

Am 20. und 21. sowie am 27. und 28. März  wollen wir den Bundesplatz in frühlingshaftem Glanz erstrahlen lassen. Schneeglöckchen, Winterlinge, Christrosen und Krokusse, die bereits seit Februar blühen, sollen durch die Entfernung des trockenen, schwer verrottbaren Laubs ins rechte Bild gesetzt werden. Auch das trockene Platanenlaub in den Strauchbeeten muss entfernt werden.

Die Container für die Entsorgung von Laub und Müll sind bestellt. Am ersten Wochenende wollen wir die Ostseite und am zweiten die Westseite des Platzes verschönern. Am 27. März unterstützen Schülerinnen und Schüler  des Marie-Curie-Gymnasiums unseren Pflegeeinsatz .

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Verkehrschaos bei Sperrung der Ringbahn vom 17. Juli bis 31. August vermeiden

(WS) Vom 17. Juli bis 31. August 2015 wird die Ringbahn zwischen Bundesplatz und Halensee wegen einer Grund- und Weichenerneuerung gesperrt. Die SPD-Fraktion hat jetzt für die BVV-Sitzung am 19. März einen Antrag eingebracht, mit dem das zu erwartende Verkehrschaos im öffentlichen Personennahverkehr vermieden werden soll. In dem Antrag wird das Bezirksamt aufgefordert, bei der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie beim Verkehrsverbund darauf hinzuwirken, dass die Kundeninformation sowie die ÖPNV-Ersatzleistungen verbessert werden. U.a. fordert der Antrag von der Verkehrslenkung Berlin, dass durch verkehrsorganisatorische Maßnahmen eine Fahrplanstabilität der Schienenersatzverkehrs (SEV)-Busse auch in der Berufsverkehrsspitze gewährleistet ist. Lesen Sie hier den kompletten Antrag: Ringbahn

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Graffitis im U-Bahnhof Bundesplatz – BVG bleibt bei zügiger Entfernung

Eine gute Nachricht erreichte die Initiative Bundesplatz e.V. heute aus dem Vorstandsstab der BVG. Anders als befürchtet, planen die Verkehrsbetriebe nicht, die zeitnahe Entfernung von Graffitis am U-Bahnhof Bundesplatz aus Kostengründen einzustellen. Im Gegenteil: Die BVG teilt unsere Auffassung, dass die schnelle Entfernung von Vandalismusschäden Nachahmungs- und Wiederholungstäter abhält und langfristig eine erhebliche Kostenreduzierung mit sich bringt. Eine Verringerung dieser Aktivitäten sei „in keiner Weise geplant“, so die BVG.

Der Vorstand der Initiative Bundesplatz e.V. hatte sich Mitte Februar an die BVG-Chefin Sigrid Nikutta gewandt, um für die Fortführung der bewährten Vorgehensweise, Graffitis umgehend beseitigen zu lassen, zu werben. Die Antwort erfolgte prompt und positiv – herzlichen Dank dafür!

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Neue Hochhäuser für die City West. Interessante Diskussion im Bikini-Haus

Stefan Evers MdA, Mitglied der Initiative Bundesplatz e.V., Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und Sprecher für Stadtentwicklungspolitik, lädt zu einer interessanten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein: „Neue Hochhäuser für die City West?“ am Dienstag, den 17. März 2015, 19.30 Uhr
im BIKINI HAUS, 1. Obergeschoss/Galerieebene, Budapester Str. 44.

Diskutiert wird unter anderem über aktuelle Bauprojekte in der City West. Welche Bauprojekte gibt es, wie wirken sie sich auf das Stadtbild aus, welche Hürden gilt es zu nehmen, welche Teile der City West sind überhaupt geeignet für neue Hochhäuser? Das und mehr möchten wir an diesem Abend mit Ihnen diskutieren. Auf dem Podium:
Dr. Jürgen Lautsch,  Prof. Christoph Langhof und Anette Axthelm. Programm hier: Einladung_FORUM_BAU_2015_03

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Ferngüterzüge kommen: Bahn lehnt frühzeitigen Dialog mit Bürgern ab / Kein Lärmschutz mit hohem Standard geplant.

Die Deutsche Bahn AG zeigt keine erkennbare Bereitschaft, die Anwohner über den geplanten Bau einer Güterfernverkehr-Trasse, parallel zum S-Bahn Südring, aktiv und frühzeitig zu informieren. Auch einen Lärmschutz mit hohem Standard lehnt sie ab. Das geht aus der Antwort des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf auf eine Anfrage von Alexander Kaas Elias, Mitglied derBVV-Fraktion Bündnis 90/Die Grüne und der Initiative Bundesplatz e.V., hervor.

1. Inwieweit wurde das Bezirksamt in die Planungen der Deutschen Bahn AG einbezogen, nun doch den südwestlichen Schieneninnenring für Fernzugverkehr zu ertüchtigen?
Eine Einbeziehung des Bezirksamtes in die Planungen hat es im Sinne der Anfrage nicht gegeben. Zu einem früheren Zeitpunkt (ca. 2012) hat es auf Fachebene Vorabstimmungen seitens der DB mit dem Umwelt- und Naturschutzamt hinsichtlich bodenschutz- und naturschutzrechtlicher Fragen gegeben (Umgang mit Bodenverunreinigungen/ Bodenaushub, mit zu entfernenden Vegetationsbeständen). Diese Gespräche wurden seitens der DB nicht weitergeführt. Das Bezirksamt hat von den wieder aufgegriffenen Planungen lediglich aus der Presse erfahren.

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Partizipation – Modewort oder ernst gemeint? Wien nimmt seine Bürger mit

(SP) Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Stadtentwicklung und an Planungsverfahren ist spätestens seit dem Bürgerentscheid zum Flughafengelände Tempelhof auch in Berlin in aller Munde. Aber wie ernst gemeint sind hierzulande die sogenannten Angebote, Anwohnerinnen und Anwohner über die gesetzlich geregelten Verfahren hinaus frühzeitig in Planungen einzubinden, lokales Know-how zu integrieren und auf Augenhöhe zu diskutieren und zu entscheiden? Einige Projekte wie der geplante öffentliche Dialog zum „Rathausforum“ in Mitte geben Anlass zur Hoffnung. Jedoch fehlt ein für alle Planungsträger in Berlin verbindliches transparentes, kommunikatives Verfahren, das aus einzelnen guten Ansätzen echte Partizipation macht.

Wieder geht Wien mit gutem Beispiel voran. Soeben hat der Magistrat der österreichischen Hauptstadt seinen „Masterplan für eine partizipatorische Stadtentwicklung“ öffentlich zur Diskussion gestellt. Im Sommer 2015 soll der Plan verabschiedet werden.

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Endlich wieder zu sehen: Ausstellung von Fotografien von Fritz und Klaus Eschen

Rund um den Kaiserplatz„VON MEINEM VATER HABE ICH SEHEN GELERNT!
Fotografien aus der Nachkriegsgeschichte unserer Stadt von Fritz und Klaus Eschen. Ausstellung im Kurt-Schumacher-Haus vom 11. März bis 10. April 2015

FRITZ ESCHEN (1900 – 1964) und KLAUS ESCHEN (*1939), Vater und Sohn, die beide jahrzehntelang am Kaiser- und Bundesplatz lebten, haben mit ihren Fotografien Berliner Stadtgeschichte geschrieben. Beide waren Flaneure, sie durchwanderten die sich alltäglich verändernde Stadt, in der sie zu Hause waren und die sie liebten. Mit ihrer Kamera wurden sie zu bewunderten Chronisten Berlins und des heutigen Bundesplatzes.

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Sie singen wieder: Konzert der Capella Kreuzberg in der Lindenkirche

Einige Mitglieder der Initiative Bundesplatz e.V. engagieren sich nicht nur in der Pflege des Platzes, sondern singen auch. So auch Ursula Müller-Brodmann. Sie ist Mitglied der Capella Kreuzberg, dem Konzertchor der Berliner Stadtmission. Am Samstag, den 21. März 2015 um 19.00 Uhr, gastiert der Chor mit a-capella-Werken in Wilmersdorf, und zwar in der Lindenkirche, Homburger Straße 48. Wer das Konzert dort versäumt, kann es am Sonntag in der Emmauskirche in Kreuzberg nachholen, allerdings schon um 17.00 Uhr. Plakat hier:a capella_Mail_A6

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Europäische Hauptstädte gehen neue Mobilitätswege – Berlin fällt ab

(SP) Nicht nur Wien geht neue Wege in Sachen Mobilität (s. Beitrag auf dieser Seite vom 28. Februar), auch die Hauptstädte Paris und Madrid legen jetzt neue Konzepte für die Reduzierung der Belastungen durch den Inidividual- und Güterverkehr vor. Allein Berlin verharrt in veralteten Strukturen und Denkmustern. Personalmangel allein kann hier nicht der Grund sein, vielmehr fehlen politscher Wille und Konzepte.

So plant die neue Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo die Umwidmung der vier zentralen Innenstadtbezirke zu „Halbfußgängerzonen“, in denen zukünftig nur noch Busse, Fahrräder, Taxis, Lieferwagen, Rettungsfahrzeuge und Anwohner-PKW verkehren dürfen. Zunächst nur am Wochenende, dann aber schrittweise auch an den Wochentagen. Darüber hinaus wird – mit wenigen Ausnahmen – flächendeckend Tempo 30 eingeführt. Auch Begegnungszonen, in denen Fußgänger und Fahrradfahrer Priorität haben, werden eingerichtet. In Berlin wird das seitens der Senatsverwaltung stets als „nicht realisierbar“ abgelehnt.

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Schwerpunkt im Wissenschaftsjahr 2015: Die Zukunft der Stadt

Im Wissenschaftsjahr 2015 laden die Helmholtz-Gemeinschaft und die Humboldt-Universität zu Berlin zu gemeinsamen Sonntagsvorlesungen ein: „Zukunftsstadt“ lautet das Oberthema, wenn „Unter den Linden“ in bester Berliner Wissenschaftstradition aktuelle Forschungsfragen der Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden.

„Wie leben wir morgen – Die Stadt der Zukunft liegt in unserer Hand!“

Bei  den Sonntagsvorlesungen dreht es sich um die Stadt von morgen: Wie werden wir uns fortbewegen – mit dem guten alten Auto oder mit selbstfahrenden Fahrzeugen? Sollen wir vielleicht doch lieber aufs Land ziehen? Und: Was ist mit der Versorgung – werden wir genügend Energie und Nahrung haben? Im Anschluss an die Vorlesungen besteht generell die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren.

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