Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt“ – Der Bundesplatz ist dabei

Bundesplatz

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Gute Nachrichten erreichen uns aus Dresden: An Bord der MS Wissenschaft hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka heute mittag die Teilnehmer des deutschlandweiten Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bekannt gegeben. Der Bundesplatz hat es geschafft! Mit 49 weiteren Projekten wurde der Antrag des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Titel „Zukunftsmetropole Berlin: Urbanität plus Mobilität. Bundesallee und Bundesplatz – Knotenpunkt nachhaltiger Entwicklung.“ in den Wettbewerb aufgenommen. Neben dem Bezirksamt stehen als Projektpartner die Initiative Bundesplatz e.V. und renommierte Wissenschaftler des TU Center for Metropolitan Studies sowie des Council for European Urbanism nun in den Startlöchern. Als Medienpartner begleiten der Tagesspiegel und die Berliner Woche den Prozess.

Der Wettbewerb ist Bestandteil der Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda Zukunftsstadt, die von der „Nationale Plattform Zukunftsstadt (NPZ)“ erarbeitet wurde. Er findet unter Federführung des Bundesministeriums für Forschung und Bildung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 statt. Für das Wissenschaftsjahr stehen insgesamt 6 Mio. Euro zur Verfügung und für begleitende Forschungsprojekte in den kommenden Jahren 150 Mio. Euro.

Der Wettbewerb ist dreistufig ausgelegt. In der ersten Phase wurden 50 Kommunen ausgewählt. Ziel in dieser Stufe ist es, eine kommunale Vision zu entwickeln, die sich an den alltäglichen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. In dieser Phase wird die Kommune mit 35.000 Euro gefördert. In der zweiten Phase werden die Konzepte der ersten Phase in die Umsetzung gebracht, wissenschaftlich evaluiert und weiterentwickelt. Hier nehmen nur noch 20 Kommunen teil, die mit je 200.000 Euro gefördert werden. Aus der Zuwendung kann auch eine neu zu schaffende Stelle beim Bezirk finanziert werden. Die dritte Phase widmet sich in nur noch acht Kommunen der Umsetzung. In „Reallaboren“ sollen erste Komponenten der Visionen aus Phase 1 und Phase 2 umgesetzt werden.

Für die Initiative Bundesplatz e.V. ist die Teilnahme an dem Wettbewerb die logische Fortsetzung des Prozesses, den wir mit der Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar 2011 und der Zunkunftswerkstatt Bundesplatz 2013 gestartet haben. Geplant sind derzeit zwei Fachworkshops und eine Open-Air Raumwerkstatt am Bundesplatz. Die Details des Projekts sowie einen vorläufigen Fahrplan für das Jahr 2015 lesen Sie hier.

 

 

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