Rund 30 Teilnehmer am Aktionstag auf dem Bundesplatz / „Wir lassen nicht nach und machen weiter“

(WEW) Auf dem Aktionstag der Initiative Bundesplatz e.V. am 19. November  beteiligten sich insgesamt rund 30 Mitglieder, Gäste und Anwohner. Sie säuberten den Platz von Müll, Drogenbestecken und Laub und machten den Platz wieder „winterfest“. Mit dabei aus dem Abgeordnetenhaus, Stefan Evers (CDU), und aus der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf, der Bezirksverordnete Gerald Mattern (CDU). Der Vorstand der Initiative dankt allen externen und internen HelferInnen für die Organisation und Unterstützung. Beim abschließenden Glühwein und Keksen waren alle angetan von der guten Atmosphäre dieses Vormittags.

Bilder des Aktionstages können hier oder hier angeschaut werden.

Intensiv wurde am Rande des Aktionstages über die Wahrnehmung des Bundesplatzes in Parteien, Politik und Verwaltung  gesprochen. Er war Thema auf der UNO-Konferenz Habitat III in Quito und auch Greenpeace geht in einer Studie zur nachhaltigen Mobilität und der Zukunft unserer Städte ausführlich auf den Bundesplatz ein. Und auch im „Regierungsprogramm“ für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der Zählgemeinschaftsvereinbarung zwischen SPD und Grünen, sind Bundesplatz und -allee als Handlungsfeld festgeschrieben: „In den unterschiedlichen Quartieren wollen wir die Stadtplätze sukzessive umgestalten und mit größerer Aufenthaltsqualität versehen. Dies gilt insbesondere für den Olivaer Platz, wo wir das Ergebnis des Runden Tisches umsetzen wollen, und für den Bundesplatz, wo wir langfristig Umgestaltungen des Verkehrsraums anstreben und – u.a. den stadtverträglichen Umbau der Bundesallee – prüfen werden.“  Umso befremdlicher empfinden es deshalb die Mitglieder der Initiative, dass die Koalitionsvereinbarung auf Landesebene keine Aussage dazu trifft, obwohl zwei der drei künftigen Regierungsparteien den Bundesplatz auf ihrer „To-do-Liste“ hatten. Das tat aber der Motivation und dem Engagement der Initiative, der Gäste und Anwohner für den Platz auf dem Aktionstag am 19. November keinen Abbruch. „Wir lassen nicht nach und machen weiter“, hieß es unter den Beteiligten.

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