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Ratten am Bundesplatz

Mitglieder der Initiative Bundesplatz haben rund um die Winzerin und am neu bepflanzten Tunnelmund erneut einen Rattenbefall festgestellt. Das Gesundheitsamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde informiert und um Abhilfe gebeten.  Das Gesundheitsamt hat sofort reagiert, gestern eine Ortsbesichtigung durchgeführt, den Rattenfall bestätigt und heute eine Schädlingsbekämpfungsfirma mit der fachgerechten Rattenbekämpfung beauftragt. Ein herzliches Dankeschön für diese schnelle Reaktion an das Gesundheitsamt und unsere engagierten und aufmerksamen Mitglieder.

Bitte helfen Sie mit, dass auf dem Platz keine Lebensmittelreste liegen bleiben, die Ratten anlocken. Informieren Sie bitte andere Besucher des Platzes über die Folgen. Wir freuen uns sehr, dass der Platz und die neuen Bänke so gut angenommen werden. Das ist ja auch das Ziel der Platzverschönerungen, aber Ratten sind nicht nur ekelig, sondern auch eine Gesundheitsgefahr, insbesondere für Kinder.

Tunnelbrüstung in neuem Kleid: „Südspitze“ deutlich attraktiver

Tunnelbrüstung wird attraktiver (Foto: Frank Guschmann)

Bei strahlendem Sonnenschein bepflanzten am Sonnabendmittag (18.05) rund 15 Mitglieder der Initiative Bundesplatz e.V. ein brach liegendes Beet, direkt an der Brüstung des Bundesplatztunnels. Blühende Stauden,  zwei Zierpflaumen und ein Teppich aus Lavendel erfreuen ab sofort die Besucher des Wochenmarktes und laden zum Verweilen auf den beiden Bänken ein.

Die Initiative war eingesprungen, da das Grünflächenamt in diesem Frühjahr keine freien Kapazitäten  für die Bepflanzung hatte. Nach Meinung der Initiatoren  ist der Platz an dieser Stelle nun deutlich attraktiver geworden.

Ob die Erwartungen nach mehr Marktständen auf der durch die Neugestaltung gewonnen Fläche aufgehen, ist fraglich. Viele schon gut eingeführte Berliner Kiezmärkte leiden unter Nachwuchs- und Fachkräftemangel  bei den Standbetreibern.

Lädt zum Verweilen ein: neu gestaltetes Beet am Bundesplatz (Foto: H. Sterzenbach)

Ein wichtiger Meilenstein: BVV Beschluss zum Bundesplatz

Bald Vergangenheit?: Nördliche Tunnelrampe (Foto: Frank Guschmann)

Die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 16. Mai 2019 einen Beschluss gefasst, dass die schlimmste Wunde, die die „autogerechte Stadt“ dem Bundesplatzkiez zugefügt hat, beseitigt werden kann. In dem Beschluss wird das Bezirksamt aufgefordert, „gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf Landesebene

stadtgestaltende Konzepte zu entwickeln, wie durch eine Neuordnung von Flächen und Lenkung von öffentlichem und individuellem Verkehr die Autotunnel am Adenauerplatz und am Bundesplatz als Relikte der „autogerechten Stadt“ analog zum Vorbild Breitscheidplatz endgültig der Vergangenheit angehören.

Diese zukunftsweisenden Konzepte sollen analog und digital veröffentlicht und in Einwohner*innenversammlungen mit der Stadtgesellschaft diskutiert werden.“

In spätestens fünf Jahren ist die Brücke weg! Und wann ist der Tunnel dran?

Eindeutiges Votum im Abgeordnetenhaus:  Brücke  kommt weg. (Foto: W. Severin)

Die Initiative Bundesplatz e.V. hat heute der Initiative Breitenbachplatz zu ihrem Erfolg gratuliert. Denn der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Abgeordnetenhauses hat den Senat am Donnerstag (16.05.) aufgefordert, bis zum 31. Mai 2020 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel des „Abriss, weitgehenden Rückbau und Umbau“ der Breitenbachplatzbrücke vorzulegen und dabei die Bürger zu beteiligen. Der Platz soll wiederhergestellt und unter anderem durch eine Tempo-30-Zone den Bürgern zurückgegeben werden. Dem Ausschuss lag ein Antrag der CDU-Fraktion vor, der durch einen Ersetzungsantrag der Koalitionsfraktionen erweitert wurde. In der Grundausrichtung waren sich alle Fraktionen außer der AfD einig. Verkehrssenatorin Regine Günther und ihre Beamten erläuterten, dass der Zustand der Brücke inzwischen beim Grad 2,9 angelangt sei, was bedeute, dass man sie innerhalb der nächsten fünf Jahre sowieso sanieren, neu bauen oder gleich abreißen müsse.

Das Beet soll schöner werden: Helfer*innen für Pflanzaktion am 18. Mai gesucht

Bezirk zahlt, Initiative pflanzt, Platz wird schöner: Eine gute und pragmatische Lösung! (Foto: W.Severin)

 

Die initiative Bundesplatz e.V. ruft die Nachbarn und Mitglieder für Sonnabend, den 18. Mai ab 11:00 Uhr zu einer gemeinsamen Pflanzaktion am Bundesplatz auf.

Vor einigen Wochen hatte der Bezirk die Fläche am Tunnelrand neu gestaltet, um die Standortbedingungen für die Marktstände zu verbessern.  Direkt am Tunnelrand entstand ein neues Beet, das der Bezirk erst im Herbst bepflanzen kann.  So lange wollte die Initiative den Marktbesuchern und Nutzern der Bänke eine hässliche Brache nicht zumuten.  Wilfied Tigges, Botaniker und Mitglied der Initiative, erstellte einen Pflanzplan, den die Initiative beim Grünflächenamt einreichte.  Nach Begutachtung erhielt die Initiative umgehend die schriftliche Zusage für die Übernahme der Kosten für Pflanzen und  Humus. Eine gute und pragmatische Lösung: So wird eine triste Fläche zu einem Beispiel für gute Partnerschaft zwischen Politik, Verwaltung und engagierten Bürgern!

Initiativen-Netzwerk präsentiert sich auf Europafest am 18. Mai

Die Qualität der Stadträume in Wilmersdorf, Friedenau und Dahlem zeitgerecht neu denken, reparieren und wieder sichtbar machen sowie die Nachbarschaften stärken. Darum geht es unserem Netzwerk der Bürgerinitiativen Breitenbachplatz und Wilmersdorfer Mitte, der Initiativen Bundesplatz, Friedrich-Wilhelm-Platz und Prinzregentenstraße sowie der Stadtteilinitiative um den Leon-Jessel-Platz.

Seit Herbst 2018 haben sich die Initiativen regelmäßig getroffen, die jeweiligen Standpunkte und lokalen Besonderheiten präsentiert und sich vor allem über die Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Forderungen an Politik und Verwaltung verständigt. Enstanden ist ein Positionspapier, das unter dem Titel „Respekt für die Menschen in unserer Stadt“ die Abkehr von der autogerechten hin zur menschengerechten Stadt fordert. Ein ausgefeilter Maßnahmenkatalog,  in dem sich die Forderungen der einzelnen Initiativen wiederfinden, bildet das Kernstück des Papiers..

Der Autotunnel am Bundesplatz soll endlich weg!

Soll endlich beseitigt werden: Tunnel am Bundesplatz – Relikt der autogerechten Stadt. (Foto: Frank Guschmann)

Seit fast einem Jahrzehnt fordert die Initiative Bundesplatz e. V. mehr Stadt- und Lebensqualität an Bundesplatz und Bundesallee. Voraussetzung dafür ist jedoch die Beseitigung des Tunnels.  Am Donnerstag, den 16. Mai 2019, debattiert nun die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf  einen Antrag der SPD-Fraktion. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf Landesebene zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln und in Einwohner*innenversammlungen mit der Stadtgesellschaft  zu diskutieren.

Der Bezirks-Verkehrsausschuss hat diesem Antrag schon zugestimmt. Die Grünen sind dem Antrag beigetreten. Nun hofft die Intiative Bundesplatz e.V. , dass auch die anderen demokratischen Parteien ideologiefrei entscheiden mögen und sich entschließen können, dieses schlimmste Relikt der verfehlten Planung aus den sechziger Jahren endlich zu beseitigen.

Halb so breit ist genug! Allianz gegen die Mühlendammplanung des Senats

Der Mühlendamm, der Ursprungsort Berlins, darf nicht erneut auf Jahrzehnte dem Autoverkehr geopfert werden. Genau das plant aber gegenwärtig der Senat mit der Wiedererrichtung einer 50 Meter breiten Autobahnbrücke über die Spree.  Die Initiative Bundesplatz ist Mitglied einer breiten  Allianz aus den Berliner Vereinen für eine fuss-, fahrad- und nahverkehrsgerechte Stadt und die eine Überarbeitung der Senatspläne fordert.

Die Hauptbotschaft: Halb so breit ist genug! Der Beweis: Die 2×2 Fahrspuren der Leipziger Straße westlich Charlottenstraße, im Bereich der Grabung am Molkenmarkt und in der Greifswalder Straße reichen ja auch aus! Warum sollte der Verkehr im Stadtkernbereich zwischen Charlottenstraße und Otto-Braun-Straße vorrübergehend auf 2×3 oder sogar 2×4 (inkl. Busspur) bis 2×5 (inkl. Bus- und Parkspur) aufweiten?

Initiative bepflanzt Beet an der Tunnelbrüstung

Bei der Umgestaltung der südlichen Platzspitze des Bundesplatzes zur Platzgewinnung für den Wochenmarkt (Montag- und Donnerstagvormittag) ist als Ersatz der gerodeten Hecke vom Tiefbauamt des Bezirks ein neues Beet angelegt worden. Wie die Initiative Bundesplatz e.V. erfuhr, kann der Bezirk seine Zusage, noch im Frühjahr 2019 die Bepflanzung vorzunehmen, nicht einhalten.  Auf ihrem gestrigen Mitgliedertreff fanden die Vereinsmitglieder eine pragmatische Lösung des Problems: Sie übernehmen die Bepflanzung in Eigenregie. Voraussetzung ist jedoch die schriftliche Kostenübernahmeerklärung des Grünflächenamtes für den Humus und die Pflanzen.

Initiative wird Tunneleinfassung bepflanzen (Foto: Guschmann)

Abgeordnetenhaus debattiert über Brückenabriss: Breitenbachplatzinitiative im Zieleinlauf?

Bald Vergangenheit? Autobrücke über den Breitenbachplatz (Foto: Initiative Breitenbachplatz)

Dass Beharrlichkeit, offener Dialog, Professionalität und Einbindung externer Experten zum Erfolg führen, zeigt gerade die Initiative Breitenbachplatz: Unter der klugen Leitung von Ulrich Rosenbaum hat sie erreicht, dass das Abgeordnetenhaus am 16. Mai 2019 über den Rückbau des Brückenbauwerks debattiert. Zuvor hatten die Bezirksverordnetenversammlungen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf sich einstimmig hinter das Ziel des Brückenrückbaus gestellt. Eingebracht hat den Antrag 18/1527 die CDU-Fraktion. Die Initiative Bundesplatz gratuliert unserer „Schwesterinitiative“ zu diesem Meilenstein auf dem Weg zur menschengerechten Stadt. Des Weiteren diskutieren die MdA an diesem Tag noch über die Deckelung der A 100.