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Noch kein Gärt­nern am Bun­des­platz am Sams­tag, den 8. Febru­ar

Beim Mit­glie­der­treff ver­gan­ge­nen Diens­tag haben wir dis­ku­tiert, ob wir mit der Pfle­ge des Plat­zes jetzt star­ten wol­len. Bee­te von den her­un­ter­ge­fal­le­nen Blät­tern zu befrei­en, wäre erfor­der­lich, damit die bereits inten­siv ans Licht drän­gen­den Zwie­bel­pflan­zen das auch schaf­fen und nicht unter dem Blatt­werk erstickt wer­den. Auf der ande­ren Sei­te haben wir erst Anfang Febru­ar und eine spä­te Frost­pe­ri­ode kann ange­sichts der Wet­ter­ka­prio­len nicht ganz aus­ge­schlos­sen wer­den. Da wür­den die Blät­ter eher schüt­zen. Im Ergeb­nis wur­de ent­schie­den, dass wir doch bis März war­ten wol­len.

Geh­weg­vor­stre­ckun­gen kom­men

In die­ser Woche haben die Bau­ar­bei­ten zu den Fuß­gän­ger­que­run­gen am Platz begon­nen. Damit wird eine jah­re­lan­ge For­de­rung der Initia­ti­ve Bun­des­platz umge­setzt. Die Que­run­gen sol­len eine Erleich­te­rung für die Erreich­bar­keit des Plat­zes sein und siche­re Über­gän­ge für Fuß­gän­ger ermög­li­chen.

Auf der Ost­sei­te kommt die „Geh­weg­vor­stre­ckung“ hin­ter dem Vat­ten­fall-Häus­chen Rich­tung Cari­tas und auf der West­sei­te Rich­tung Main­zer Stra­ße etwa in Höhe der Apo­the­ke.

Dafür wird die Pflas­te­rung mit Gra­nit­mo­sa­ik­stei­nen, wie schon an der Tun­nel­mün­dung beim Markt, ab den unbe­fes­tig­ten Stel­len bis zur geplan­ten Que­rung ver­län­gert.

Die Umset­zung wird eini­ge Wochen in Anspruch neh­men. Bei anhal­tend guter Wit­te­rung dürf­te es zügig vor­an­ge­hen.

Aus­stel­lung Fritz Eschen in der Ber­li­ni­schen Gale­rie

Noch bis zum 24. Febru­ar ist in der Ber­li­ni­schen Gale­rie in einem Raum eine Auss­stel­lung von Bil­dern des Foto­gra­fen Fritz Eschen zu sehen. Fritz Eschen hat bis zu sei­nem Tod 1964 am Bun­des­platz 1 gewohnt. Unser Mit­glied Fried­rich Berg­hald hat dafür gesorgt, dass am Haus eine Gedenk­ta­fel ange­bracht wur­de.

Der jun­ge Wis­sen­schaft­ler Maxi­mi­li­an West­phal (geb. 1989) hat­te im letz­ten Jahr für die Erfor­schung des umfang­rei­chen Wer­kes von Fritz Eschen das 4. Tho­mas-Fried­rich-Sti­pen­di­um erhal­ten, das von der “The Hei­t­ing Libra­ry Trust” finan­ziert wird.

Unbe­kann­te Künst­ler am S‑Bahn-Ein­gang Var­zi­ner Stras­se

Meh­re­re Mit­glie­der der Initia­ti­ve Bun­des­platz haben dar­auf auf­merk­sam gemacht, dass seit Kur­zem gemal­te Bil­der von der Win­ze­rin und dem Volks­park den süd­li­chen Ein­gang zur S‑Bahn, vom Var­zi­ner Platz aus, zie­ren. Auf­trag­ge­ber und Künst­ler sind uns nicht bekannt. Scha­de, dass der Ziga­ret­ten­au­to­mat das Werk mit der Win­ze­rin doch stark ver­schan­delt.

Impres­sio­nen: Früh­ling am Bun­des­platz

Sabi­ne Mar­zahn hat fol­gen­de Mail und Fotos vom Platz geschickt: Mor­gens auf dem Bup­la kom­men Dir Men­schen mit suchen­dem Blick und einer Klo­rol­le in der Hand ent­ge­gen … die Lili­en blü­hen im Febru­ar, Markt­stän­de ste­hen her­ren­los her­um und ein Team von BSR Leu­ten und ande­ren Men­schen schwärmt aus im Osten des Stras­sen­be­gleit­grüns mit Ket­ten­sä­gen und Absperr­git­tern . Im Osten und im Wes­ten Durch­lauf­ver­bot – gro­ße Ereig­nis­se kün­di­gen sich an . Und es blüht über­all .…

Winterlinge
Win­ter­lin­ge
Krokus
Kro­kus
Leberblümchen
Leber­blüm­chen

 

Ein­la­dung zum Mit­glie­der­treff am 4. Febru­ar

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de des Bun­des­plat­zes,

zu unse­rem ers­ten Tref­fen im neu­en Jahr am 4. Febru­ar 2020 möch­ten wir Sie herz­lich ein­la­den. Wie gewohnt tref­fen wir uns im Bis­tro der Cari­tas um 20 Uhr.

Wir wol­len kurz Revue pas­sie­ren las­sen, was sich seit dem letz­ten Tref­fen getan hat, wel­che Ter­mi­ne dem­nächst anste­hen und uns inten­si­ver mit den aktu­el­len Pla­nun­gen des Bezirks zum Umbau der Det­mol­der Stras­se beschäf­ti­gen. Mit den Ent­wür­fen hat sich unser neu­es Vor­stands­mit­glied Bern­hard Stroh­may­er inten­siv beschäf­tigt. Dazu gabe es ja bereits eine ers­te Ein­schät­zung hier auf der Web­sei­te.

Und dann erwar­tet Sie noch eine schö­ne Über­ra­schung.

Wir freu­en uns über zahl­rei­ches Erschei­nen.

Der Vor­stand

Ver­an­stal­tungs­tip: Capel­la Kreuz­berg im März

Capel­la Kreuz­berg, der Kon­zert­chor der Ber­li­ner Stadt­mis­si­on, lädt im März zu zwei Kon­zer­ten ein. Der Chor, in dem unser Mit­glied Ursu­la Mül­ler-Brod­mann aktiv ist, singt die “Peti­te Mes­se solennel­le”, eine Mess­ver­to­nung von Gioa­chi­no Ros­si­ni.

Die Auf­füh­run­gen fin­den statt am 21.03.2020 in der St. Lukas-Kir­che in Kreuz­berg, Bern­bur­ger Stras­se 3–5 und am 22.03.2020 in der Paul-Ger­hardt-Kir­che in Ber­lin-Schö­ne­berg, Haupts­stras­se 47. Der Ein­tritt kos­tet 12 €, ermä­ßigt 6 €, Für alle unter 18 Jah­ren ist der Ein­tritt frei.

Die Peti­te Mes­se solennel­le gilt als bedeu­tends­tes Werk in der letz­ten Arbeits­pha­se Ros­si­nis und enstand im Jahr 1863. Das Aus­mass ent­spricht nicht unbe­dingt dem Attri­but “klein”. Ros­si­ni selbst bemerkt dazu in einer iro­ni­schen Wid­mung: “Lie­ber Gott. Hier ist sie, die arme klei­ne Mes­se. Habe ich nun wirk­lich hei­li­ge Musik gemacht, oder doch ver­ma­le­dei­tes Musik? Ich bin für die Ope­ra Buf­fa gebo­ren. Du weisst es wohl! Ein biss­chen Kön­nen, ein biss­chen Herz, das ist alles. So sei also geprie­sen und gewäh­re mir das Para­dies.”

Film­tip Bun­des­platz­ki­no: Die Auf­se­he­rin am 19.1.2020 um 11 Uhr

Vor­füh­rung 19. Jan. 2020 um 11:00 im Bun­des­platz­ki­no Ber­lin.
DIE AUF­SE­HE­RIN – Der Fall Johan­na Lan­ge­feld, 90 Min.

Co-Pro­duk­ti­on Arka­dia Film Warza­wa und Roh­de-Dahl Film­pro­duk­ti­on Ber­lin
Ein Doku­men­tar­film von
Wla­dek Jur­kow und Ger­burg Roh­de-Dahl

Log­li­ne

Johan­na Lan­ge­feld, Ober­auf­se­he­rin der Frau­en­kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ravens­brück und Ausch­witz, floh mit Hil­fe ihrer frü­he­ren pol­ni­schen Gefan­ge­nen 1946 in Kra­kau aus dem Gefäng­nis, wo sie für ihren Pro­zess gegen Nazi-Ver­bre­cher gefan­gen gehal­ten war. Wer war Johan­na Lan­ge­feld?

Syn­op­se

Der Film erforscht die Hin­ter­grün­de einer ein­ma­li­gen Geschich­te: Johan­na Lan­ge­feld, Ober­auf­se­he­rin der größ­ten Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger für Frau­en in Ausch­witz und Ravens­brück, ent­zog sich in Kra­kau ihrem Pro­zess und flüch­te­te am 23. Dezem­ber 1946 mit Hil­fe ihrer ehe­ma­li­gen Gefan­ge­nen aus dem Gefäng­nis Montelupich/Krakau. Die Geschich­te wur­de bis­her geheim gehal­ten, um sowohl die ehe­ma­li­ge SS-Ober­auf­se­he­rin wie auch ihre ehe­ma­li­gen pol­ni­schen Gefan­ge­nen vor straf­recht­li­cher Ver­fol­gung zu schüt­zen.