Sta­ti­on 2: Ein Kind bläst Sei­fen­bla­sen

1920 Kai­ser­platz | Bun­des­platz 2020

Bild­nach­weis: SLUB Dres­den / Deut­sche Foto­thek / Fritz Eschen

Ein Kind bläst Sei­fen­bla­sen. Das Bild trägt das Datum 26. April 1955. War es ein Kin­der­ge­burts­tag? Der Foto­stand­ort der zufäl­lig erschei­nen­den Stra­ßen­sze­ne ist der schüt­zen­de Haus­ein­gang des Hau­ses Bun­des­plat­zes No. 1, Wohn- und Arbeits­ort des gro­ßen Foto­gra­fen Fritz Eschen, der hier bis zu sei­nem Tod im Jahr 1964 gewohnt und die­ses Bild ein­ge­fan­gen hat.

Im Vor­der­grund ein schier unend­lich erschei­nen­der Mosa­ik­pflas­ter­tep­pich, dahin­ter – zwi­schen drei ver­ein­zelt par­ken­den Autos – die Bedürf­nis­an­stalt des Archi­tek­ten Phil­ipp Nit­ze, den die Gemein­de Wil­mers­dorf bereits im Jahr 1903 – zeit­gleich mit dem Gar­ten­bau­amts­lei­ter Richard Thie­me – als Magis­trats­bau­rat ein­ge­stellt hat­te.

Im Hin­ter­grund klafft an der Stra­ßen­ecke Bun­des­platz / Tübin­ger Stra­ße eine rie­si­ge Bau­lü­cke und gibt den Blick auf die Brand­wän­de der Häu­ser Tübin­ger Stra­ße 6 und Bun­des­platz No. 17 frei.

Heu­te steht dort das Cari­tas-Senio­ren­wohn­haus Mari­an­ne Hapig mit der Adres­se Bun­des­platz No.18. Die Adres­se des Eck­hau­ses mit der No. 19 exis­tiert nicht mehr.

Text: CK

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