Zu viele Leihräder am Bundesplatz?

Durch die Beschwerde einer Anwohnerin aufmerksam geworden, ging ich gestern um den Platz. Tatsächlich gibt es eine „Invasion“ vor dem Bistro der Caritas bis auf die andere Seite der Tübinger Strasse: 30 neue knallrote Fahrräder, konventionelle und elektrische.  Das wundert an diesem Standort schon, weil es schlicht überdimensioniert erscheint.

Es gibt einen Leitfaden zu Leihrädern für Berlin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: Kriterienkatalog_dockless Leihfahrräder im Land Berlin. Hier trifft insbesondere die Ziffer 2 zu, nach der das „Abstellen von bis zu vier Leihrädern noch als verkehrsüblich angesehen (wird)“.

Für das ordnungsgemäße Abstellen von Leihfahrrädern sind die Ordnungsämter der Bezirke zuständig. Da gibt es verschiedene Beschwerdemöglichkeiten:

entweder, indem man sich die app  herunterlädt

https://www.berlin.de/ordnungsamt-online/mobile-app/

Die Inititiative gratuliert Klaus Brandmüller zum 80. Geburtstag

Die Initiative Bundesplatz e.V. gratuliert ganz herzlich Klaus Brandmüller zum 80. Geburtstag. Klaus ist ein Urgestein der Initiative und ist gemeinsam mit seiner Frau Karin bereits kurz nach der Gründung eingetreten und seither immer aktiv und engagiert geblieben. Er war immer ein großzügiger Förderer der Initiative und stets dabei, als es um die Wiederherrichtung des Platzes ging: Die hohen Mauern bis zum Sockel kürzen, die Beete vom jahrzehntealten Wurzelwerk befreien und für Neupflanzungen vorbereiten. Immer war auf Klaus beim „Gärtnern im Kiez“ Verlass. Auch bei der ersten Ideenwerkstatt gemeinsam mit der Bauhausuniversität, der Zukunftswerkstatt und dem Großprojekt „Paradies Bundesplatz“ hat er sich aktiv eingebracht. Zu den gern erzählten Anekdoten zählt der Einschluss von Klaus und anderen Mitgliedern der Initiative Bundesplatz während der Ausstellung der Ergebnisse der so genannten Charrette im Amerikahaus, aus dem erst nach Stunden die „Befreiung“ gelang. Wir wünschen Klaus alles Gute, vor allem Gesundheit und bedanken uns für das bisherige Engagement.

Einladung zum Mitgliedertreffen am 2. Juli um 20 Uhr im Bistro der Caritas

Hauptpunkt des Abends wird die ausführliche Vorstellung des  bereits Anfang März angekündigten Projektes der Verbesserung der Situation im Bundesallee-Abschnitt zwischen Bundesplatz und Werner-Bockelmann-Haus/Waghäuseler Straße sein.

Die Einzelheiten dazu wird die von uns diesbezüglich sowohl eingebundene wie auch beauftragte Landschaftsarchitektin Christina Kautz präsentieren.

Frau Kautz verbindet das mit einer Darstellung der Entwicklung vom Kaiserplatz und der Kaiserallee hin zum Bundesplatz und der Bundesallee sowie deren Einbindung in ein Gesamtkonzept sowohl städtebaulicher Natur als auch gartenarchitektonischer, nicht zuletzt im Bereich der Kreuzung von Straße und Volkspark.

In dem Zusammenhang werden wir in Ergänzung der von uns angestrebten Querungen direkt am Bundesplatz auch das Ziel der nutzerfreundlichen Querung der Bundesallee auf Höhe des Volksparks vertiefen und verstärkt angehen.

Ratten am Bundesplatz

Mitglieder der Initiative Bundesplatz haben rund um die Winzerin und am neu bepflanzten Tunnelmund erneut einen Rattenbefall festgestellt. Das Gesundheitsamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde informiert und um Abhilfe gebeten.  Das Gesundheitsamt hat sofort reagiert, gestern eine Ortsbesichtigung durchgeführt, den Rattenfall bestätigt und heute eine Schädlingsbekämpfungsfirma mit der fachgerechten Rattenbekämpfung beauftragt. Ein herzliches Dankeschön für diese schnelle Reaktion an das Gesundheitsamt und unsere engagierten und aufmerksamen Mitglieder.

Bitte helfen Sie mit, dass auf dem Platz keine Lebensmittelreste liegen bleiben, die Ratten anlocken. Informieren Sie bitte andere Besucher des Platzes über die Folgen. Wir freuen uns sehr, dass der Platz und die neuen Bänke so gut angenommen werden. Das ist ja auch das Ziel der Platzverschönerungen, aber Ratten sind nicht nur ekelig, sondern auch eine Gesundheitsgefahr, insbesondere für Kinder.

Fete de la Musique am kommenden Freitag am Bundesplatz

Am 21.6. gibt es wieder eine große, offene Bühne am Bundesplatz.  Wie schon im letzten Jahr haben die Geschäftsleuten rund um den Bundesplatz mit Unterstützung der Initiative Bundesplatz  wieder ein attraktives, abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt.  Näheres unter der Terminleiste rechts auf dieser Seite. Noch dazu ist schönes Wetter vorhergesagt!

Auch das Haus der Nachbarschafft im Volkspark beteiligt sich an der Fete de la Musique.

Aktionstag „Gärtnern im Kiez“ am Samstag 15. Juni 2019

Aktionstag Juni 2019
Aktionstag Juni 2019 (Foto: Sabine Marzahn)

Am kommenden Samstag treffen wir uns wieder von 10.00 – 14.00 Uhr zum „Gärtnern im Kiez“. Diesmal benötigen wir tatkräftige Hilfe, da der Komposthaufen in den bestellten Container gebracht werden muss. An zusätzlichen Arbeiten steht die Müllentsorgung, das Unkraut jäten in den Beeten, Entfernung von Hopfen und die Verteilung von Erde im neuen Beet am Tunnelmund an. Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung.

Breites Medienecho auf Appell des Netzwerks „Menschengerechte Stadt“

Bundesallee Richtung Süden: Eine unnötige Schneise durch die Stadt. Netzwerk will mehr Stadt- und Lebensqualität. (Foto: Frank Guschmann)

Die Initiative Bundesplatz e.V. hat einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen: Mit fünf weiteren Bürgerinitiativen im Südwesten hat sie sich zu dem Netzwerk“Menschengerechte Stadt“ zusammengeschlossen. Das Ziel des Netzwerks: Der Wandel von der autogerechten zur lebenswerten Stadt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Bundesplatz-Kino appellierte das Netzwerk an den Senat, ein Programm zu entwickeln „um die Wunden, die dieser Stadt zugefügt wurden, zu schließen.“

Ihr Appell fand in den Medien ein breites Echo:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/rueckbau-der-autogerechten-stadt-weniger-tunnel-und-fahrstreifen-mehr-boulevards-und-baeume/24401828.html

https://www.morgenpost.de/berlin/article225874093/Berliner-wollen-Autos-aus-den-Kiezen-heraus-bekommen.html

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/05/berlin-buergerinitiativen-zuschuettung-bundesallee-tunnel.html

https://www.welt.de/regionales/berlin/article194345199/Berliner-Buergerinitiativen-wollen-weniger-Autoverkehr.html

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-buergerinitiativen-wollen-weniger-autoverkehr-32616312?originalReferrer=https://www.google.com/

https://www.bz-berlin.de/liveticker/gemeinsame-buerger-initiative-gegen-autoverkehr

Tunnelbrüstung in neuem Kleid: „Südspitze“ deutlich attraktiver

Tunnelbrüstung wird attraktiver (Foto: Frank Guschmann)

Bei strahlendem Sonnenschein bepflanzten am Sonnabendmittag (18.05) rund 15 Mitglieder der Initiative Bundesplatz e.V. ein brach liegendes Beet, direkt an der Brüstung des Bundesplatztunnels. Blühende Stauden,  zwei Zierpflaumen und ein Teppich aus Lavendel erfreuen ab sofort die Besucher des Wochenmarktes und laden zum Verweilen auf den beiden Bänken ein.

Die Initiative war eingesprungen, da das Grünflächenamt in diesem Frühjahr keine freien Kapazitäten  für die Bepflanzung hatte. Nach Meinung der Initiatoren  ist der Platz an dieser Stelle nun deutlich attraktiver geworden.

Ob die Erwartungen nach mehr Marktständen auf der durch die Neugestaltung gewonnen Fläche aufgehen, ist fraglich. Viele schon gut eingeführte Berliner Kiezmärkte leiden unter Nachwuchs- und Fachkräftemangel  bei den Standbetreibern.

Lädt zum Verweilen ein: neu gestaltetes Beet am Bundesplatz (Foto: H. Sterzenbach)

Ein wichtiger Meilenstein: BVV Beschluss zum Bundesplatz

Bald Vergangenheit?: Nördliche Tunnelrampe (Foto: Frank Guschmann)

Die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 16. Mai 2019 einen Beschluss gefasst, dass die schlimmste Wunde, die die „autogerechte Stadt“ dem Bundesplatzkiez zugefügt hat, beseitigt werden kann. In dem Beschluss wird das Bezirksamt aufgefordert, „gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf Landesebene

stadtgestaltende Konzepte zu entwickeln, wie durch eine Neuordnung von Flächen und Lenkung von öffentlichem und individuellem Verkehr die Autotunnel am Adenauerplatz und am Bundesplatz als Relikte der „autogerechten Stadt“ analog zum Vorbild Breitscheidplatz endgültig der Vergangenheit angehören.

Diese zukunftsweisenden Konzepte sollen analog und digital veröffentlicht und in Einwohner*innenversammlungen mit der Stadtgesellschaft diskutiert werden.“

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