Bege­hung des “Markt­plat­zes” mit dem Bezirk am 4.9. um 11 Uhr

Mit­te Juni hat­te uns der Bezirk “offi­zi­ell” ange­schrie­ben und um unse­re Zustim­mung zu fol­gen­dem Vor­schlag gebe­ten: “Durch die Erwei­te­rung der Markt­flä­che ent­fal­len die zwei Rei­hen von je fünf leicht erhöh­ten Bee­ten von je 2x2m auf der Süd­sei­te des Plat­zes. Sie wür­den mit Geh­weg­plat­ten oder Pflas­ter­stei­nen geschlos­sen wer­den.”

Die­ses Schrei­ben kam für uns über­ra­schend. Wenn die­ser Vor­schlag umge­setzt wür­de, hät­ten wir eine rie­si­ge, zum Kreu­zungs­be­reich hin offe­ne, gepflas­ter­te Flä­che. Die 10 Qua­dra­te haben ja auch eine Schutz­funk­ti­on zur Stras­se hin. Sie schir­men den Platz von Stras­sen­lärm und Abga­sen ab und schaf­fen ein Raum­ge­fühl zwi­schen Tun­nel­mund und Kreu­zung.

Gleich­zei­tig hat auch die Initia­ti­ve ein Inter­es­se an einem attrak­ti­ve­ren Markt­ge­sche­hen. Die Ver­le­gung des Mark­tes von der Main­zer Stra­ße auf den Platz hat bis­her nicht zu einer stär­ke­ren Bele­bung geführt. Der Bezirk hat­te in sei­ner Ant­wort auf die Gro­ße Anfra­ge 1323/5 ange­kün­digt, dass er zur Erhö­hung der Attrak­ti­vi­tät der Wochen­märk­te in Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf ins­ge­samt Wer­be­mass­nah­men pla­ne und zeit­li­che Ver­la­ge­run­gen und Ver­län­ge­run­gen der Öff­nungs­zei­ten unter­su­chen wol­le. Dazu wüß­ten wir gern mehr. Denn bei unse­rer Vor­stands­be­fas­sung mit der Anfra­ge wur­den auch Zwei­fel geäu­ßert, das allein eine bau­li­che Maß­nah­me zu mehr Markt­ge­sche­hen füh­ren wird.

Auf einem der Qud­ra­te steht die Skulp­tur des Phö­nix, das ältes­te und bekann­tes­te Werk des Bild­hau­ers Bernd Wil­helm Blank. Sie wur­de 1968 dort auf­ge­stellt. Dafür müß­te im Fal­le bau­li­cher Ver­än­de­run­gen auch eine Lösung gefun­den wer­den.

Die Initia­ti­ve Bun­des­platz hat­te vor 2 Jah­ren selbst mit Meis­ter­schü­lern im Land­schafts­bau der Peter-Len­né-Schu­le einen Ideen­wett­be­werb zur Gestal­tung des Tun­nel­mun­des ver­an­stal­tet. Die Meis­ter­schü­ler haben ihre Ent­wür­fe bei einem Mit­glie­der­tref­fen prä­sen­tiert. Ideen also gibt es.

Wir haben alle die­se Argu­men­te in unse­rer Ant­wort am 23. Juni an den Bezirk vor­ge­tra­gen. Zusam­meng­fasst in dem Satz: “Ein­fach Bee­te weg und Pflas­ter drauf geht für uns gar nicht.” Statt­des­sen haben wir eine gemein­sa­me Bege­hung vor­ge­schla­gen. Der Bezirk soll­te sei­ne Pla­nun­gen vor­stel­len und wir kön­nen in einen Dia­log dar­über ein­tre­ten, was zur gegen­sei­ti­gen Zufrie­den­heit für die Ver­bes­se­rung des Markt­ge­sche­hens unter­nom­men wer­den kann.

Mit Schrei­ben vom 5. August bit­tet der Bezirk um die Abstim­mung eines gemein­sa­men Ter­mins. Wir freu­en uns, dass unser Vor­schlag auf­ge­nom­men wur­de. Zur Bege­hung sind alle Inter­es­sier­ten herz­lich ein­ge­la­den.

Ein­la­dung zum Kiez­spa­zier­gang “His­to­ri­sche Vor­gär­ten” am 22. August

Für Sams­tag, den 22. August ist für 14 Uhr ein ers­ter Kiez­spa­zier­gang zum The­ma “His­to­ri­sche Vor­gär­ten” durch Frie­denau geplant. Mit Ger­trud Will konn­te eine Exper­tin gewon­nen wer­den, die zu dem The­ma bereits in den 80er Jah­ren geforscht und ver­schie­de­ne Vor­gär­ten in Frie­denau neu kon­zi­piert und ange­legt hat. Dar­un­ter auch den Vor­gar­ten der Apo­the­ke am Bun­des­platz.

Auch die Bun­des­al­lee ist als Bou­le­vard ursprüng­lich mit Vor­gär­ten geplant wor­den, die im Zuge des Umbaus zur auto­ge­rech­ten Stadt dann nach und nach weit­ge­hend auf­ge­ge­ben wer­den muss­ten. In vie­len Sei­ten­stra­ßen ist das anders und da las­sen sich vie­le his­to­ri­sche Spu­ren ent­de­cken. Der ein oder ande­re Vor­gar­ten birgt Über­ra­schun­gen, die sich erst auf den zwei­ten, genaue­ren Blick erschlies­sen.

Ein­la­dung zum Mit­glie­der­treff am 4. August

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de des Bun­des­plat­zes,

zu unse­rem Mit­glie­der­tref­fen am 4. August 2020 möch­ten wir Sie herz­lich ein­la­den. Wir tref­fen uns im Restau­rant Athena um 20 Uhr. Ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Ankün­di­gung nut­zen wir die­ses Mal aus­nahms­wei­se nicht die Räu­me der Cari­tas. Wir bit­ten dar­um, dies zu berück­sich­ti­gen.

Wir wol­len Revue pas­sie­ren las­sen, was sich seit dem letz­ten Tref­fen getan hat und wel­che Ter­mi­ne und Auf­ga­ben dem­nächst anste­hen. Außer­dem wol­len wir uns inten­si­ver mit zwei The­men beschäf­ti­gen beschäf­ti­gen:

  • Pla­nun­gen zum 10-jäh­ri­gen Bestehen der Initia­ti­ve Bun­des­platz, inkl. einer Fei­er zu den bald abge­schlos­se­nen Bau­ar­bei­ten zu den Platz­que­run­gen
  • Kiez­blocks – inhalt­li­che Dis­kus­si­on

Wir freu­en uns über zahl­rei­ches Erschei­nen. Infor­ma­tio­nen zu den den aktu­ell gül­ti­gen Ver­hal­tens­vor­schrif­ten in Restau­rants fin­den sie hier.

Neu­es Toi­let­ten­häus­chen ist fer­tig

Das Pro­vi­so­ri­um mit Toi­let­ten­häus­chen hat ein Ende. Ab sofort ist das neue WC nutz­bar. Alle Besu­cher und ins­be­son­de­re die Markt­be­trei­ber wer­den sich freu­en, wie­der ein “Ört­chen” für die Not­durft zu haben. Es bleibt zu hof­fen, das auch alle bis­he­ri­gen “Frei­raum­nut­zer- und nut­ze­rin­nen” von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch machen. Nicht gelun­gen ist hin­ge­gen die Gebrauchs­an­wei­sung für die Benut­zung, da die Tafel kei­ner­lei Kon­tras­te auf­weist und des­halb nicht nur für Seh­be­hin­der­te schwer les­bar ist.

Bun­des­platz­ki­no star­tet heu­te mit tol­lem Pro­gramm

Nach einer gefühl­ten Ewig­keit hat das Bun­des­platz­ki­no wie­der den Betrieb auf­ge­nom­men. Heu­te fand die Ver­nis­sa­ge zur Aus­stel­lung “Slee­ping Screens” der Grup­pe Karin Dor draus­sen vor der Tür statt, die im Café zu sehen ist.

Mar­tin Erlen­mei­er und Peter Lat­ta sind zusam­men mit ihrem Team sehr glück­lich über die Wie­der­eröff­nung. Sie dank­ten allen für die brei­te Unter­stüt­zung, die sie wäh­rend der Coro­na­schlies­sung erhal­ten haben, ins­be­son­de­re auch von der Nach­bar­schaft und aus dem Kiez. Die Zeit wur­de genutzt, um das Kino in neu­em Glanz erstrah­len zu las­sen. Im Kino sind wei­ter­hin die Abstands­re­geln ein­zu­hal­ten, so dass pro Vor­stel­lung nur rund zwan­zig Besu­cher ein­ge­las­sen wer­den kön­nen.

Und alle waren unglaub­lich fleis­sig in der Pro­gramm­ar­beit. Es gibt vom 1.–15. Juli ein Pro­gramm zur Wie­der­eröff­nung, ein Feri­en­pro­gramm mit inter­na­tio­na­len Film­klas­si­kern und jeden Don­ners­tag­nach­mit­tag Rei­se­fil­me. Herz­li­chen Glück­wunsch zur gelun­ge­nen Wie­der­eröff­nung!

Brü­cken­ab­riss am Brei­ten­bach­platz kommt

Was nach dem Abriss der Brü­cke am Brei­ten­bach­platz kommt

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Der Senat legt Vor­ga­ben für den Rück­bau der Brü­cke am Brei­ten­bach­platz fest. Es sind Tem­po-30-Zonen und eine Rand­be­bau­ung geplant.

29.05.2020, 11:35
Kat­rin Lan­ge

Ber­lin. Bis Ende Mai läuft die Bewer­bungs­frist für eine Mach­bar­keits­stu­die, in der Pla­nungs­bü­ros Vor­schlä­ge für den Umgang mit der Brü­cke am Brei­ten­bach­platz erar­bei­ten sol­len. Dass der Senat kei­nen Zwei­fel mehr dar­an hat, dass die Brü­cke abge­ris­sen wird, geht aus einer Mit­tei­lung des Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters Micha­el Mül­ler (SPD) und der Ver­kehrs­se­na­to­rin Regi­ne Gün­ther (Grü­ne) her­vor, die jetzt dem Abge­ord­ne­ten­haus zur Kennt­nis vor­ge­legt wur­de.

Dar­in sind die Zie­le „des modell­haf­ten Rück­baus die­ses Relik­tes der auto­ge­rech­ten Stadt“ fest­ge­legt. Dazu gehö­ren eine eben­erdi­ge Ver­kehrs­füh­rung, die Rand­be­bau­ung des Stadt­plat­zes und Tem­po-30-Zonen.

Frei­tag, 5. Juni Akti­ons­tag am Leon-Jes­sel-Platz

Ingrid Lien­ke vom Ver­ein “Mit­ein­an­der im Kiez e.V” – der Stadt­teil­in­itia­ti­ve um den Leon-Jes­sel-Platz – mit dem wir über das Netz­werk Men­schen­ge­rech­te Stadt ver­bun­den sind, hat uns wie folgt über den Akti­ons­tag infor­miert:
Die Initia­ti­ve hat sich für Frei­tag, den 5.6.2020, von 15.00 bis 18.00 Uhr eini­ges vor­ge­nom­men.
 
Der Leon-Jes­sel-Kiez ist bereits als ver­kehrs­be­ru­hig­ter Bereich aus­ge­wie­sen und durch zahl­rei­che “Spiel­stra­ßen­schil­der” mar­kiert. Den­noch gibt es viel zu vie­le Auto­fah­rer, die mit z.T. hoher Geschwin­dig­keit v.a. durch die Sig­ma­rin­ger Stra­ße fah­ren – als Abkür­zung zwi­schen Bran­den­bur­gi­scher Stra­ße und Hohen­zol­lern­damm.
 
Hier will der Ver­ein “Mit­ein­an­der im Kiez e.V.” ein Zei­chen set­zen und erst­ma­lig am 5.6. die Spielstraße(n) zum tat­säch­li­chen Spie­len, Malen mit Stra­ßen­krei­den, Dis­ku­tie­ren und Sport­trei­ben mit vie­len Kin­dern und Men­schen aller Alters­klas­sen nut­zen. Es soll erfahr­bar wer­den, wie viel Platz, Sicher­heit und Spaß gewon­nen wer­den könn­te, wenn der (pri­va­te) Durch­gangs­ver­kehr aus der Sig­ma­rin­ger Stra­ße her­aus­ge­hal­ten wür­de. Regel­mä­ßi­ge Aktio­nen die­ser Art sind für die­ses Jahr noch geplant.
 
Autofahrer*innen sol­len über Rege­lun­gen in einer “Spiel­stra­ße” (10 km/h und Gleich­be­rech­ti­gung aller Ver­kehrs­teil­neh­mer) auf­ge­klärt wer­den. Auch wird in dem Ver­ein bereits über das Ziel, einen “Kiez­block” ein­zu­füh­ren, dis­ku­tiert. Auch hier­zu wird Info-Mate­ri­al zur Ver­fü­gung ste­hen.
 
Wir hof­fen sehr, dass mög­lichst vie­le von euch am Frei­tag dabei sein wer­den, um die­se Initia­ti­ve zu unter­stüt­zen und Nachbar*innen zu über­zeu­gen.
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