In spätestens fünf Jahren ist die Brücke weg! Und wann ist der Tunnel dran?

Eindeutiges Votum im Abgeordnetenhaus:  Brücke  kommt weg. (Foto: W. Severin)

Die Initiative Bundesplatz e.V. hat heute der Initiative Breitenbachplatz zu ihrem Erfolg gratuliert. Denn der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Abgeordnetenhauses hat den Senat am Donnerstag (16.05.) aufgefordert, bis zum 31. Mai 2020 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel des „Abriss, weitgehenden Rückbau und Umbau“ der Breitenbachplatzbrücke vorzulegen und dabei die Bürger zu beteiligen. Der Platz soll wiederhergestellt und unter anderem durch eine Tempo-30-Zone den Bürgern zurückgegeben werden. Dem Ausschuss lag ein Antrag der CDU-Fraktion vor, der durch einen Ersetzungsantrag der Koalitionsfraktionen erweitert wurde. In der Grundausrichtung waren sich alle Fraktionen außer der AfD einig. Verkehrssenatorin Regine Günther und ihre Beamten erläuterten, dass der Zustand der Brücke inzwischen beim Grad 2,9 angelangt sei, was bedeute, dass man sie innerhalb der nächsten fünf Jahre sowieso sanieren, neu bauen oder gleich abreißen müsse.

Picknick auf dem Bundesplatz am 25. Mai ab 15 Uhr

Die Initiative Bundesplatz beteiligt sich in diesem Jahr am Tag der Nachbarschaft und lädt dazu alle Mitglieder, Nachbarn und Interessierte herzlich zu einem gemeinsamen Picknick ein.  Wir möchten zusammen klönen, feiern und die Nachbarschaft besser kennen lernen. Wir stellen mit Tischen und Bänken eine kleine Infrastruktur. Auch etwa Essen und Getränke werden wir besorgen. Aber ein Picknick lebt davon, dass sich möglichst alle beteiligen und etwas einbringen. Machen Sie mit,  sei es ein Kuchen, Salate, Getränke oder was immer Ihnen für ein gelungenes Picknick wichtig ist.  Sprechen Sie Ihre Nachbarn an und verabreden sich auf dem Bundesplatz.

Auch ohne die versprochene Querung kommt man auf den Platz

Das Beet soll schöner werden: Helfer*innen für Pflanzaktion am 18. Mai gesucht

Bezirk zahlt, Initiative pflanzt, Platz wird schöner: Eine gute und pragmatische Lösung! (Foto: W.Severin)

 

Die initiative Bundesplatz e.V. ruft die Nachbarn und Mitglieder für Sonnabend, den 18. Mai ab 11:00 Uhr zu einer gemeinsamen Pflanzaktion am Bundesplatz auf.

Vor einigen Wochen hatte der Bezirk die Fläche am Tunnelrand neu gestaltet, um die Standortbedingungen für die Marktstände zu verbessern.  Direkt am Tunnelrand entstand ein neues Beet, das der Bezirk erst im Herbst bepflanzen kann.  So lange wollte die Initiative den Marktbesuchern und Nutzern der Bänke eine hässliche Brache nicht zumuten.  Wilfied Tigges, Botaniker und Mitglied der Initiative, erstellte einen Pflanzplan, den die Initiative beim Grünflächenamt einreichte.  Nach Begutachtung erhielt die Initiative umgehend die schriftliche Zusage für die Übernahme der Kosten für Pflanzen und  Humus. Eine gute und pragmatische Lösung: So wird eine triste Fläche zu einem Beispiel für gute Partnerschaft zwischen Politik, Verwaltung und engagierten Bürgern!

Initiativen-Netzwerk präsentiert sich auf Europafest am 18. Mai

Die Qualität der Stadträume in Wilmersdorf, Friedenau und Dahlem zeitgerecht neu denken, reparieren und wieder sichtbar machen sowie die Nachbarschaften stärken. Darum geht es unserem Netzwerk der Bürgerinitiativen Breitenbachplatz und Wilmersdorfer Mitte, der Initiativen Bundesplatz, Friedrich-Wilhelm-Platz und Prinzregentenstraße sowie der Stadtteilinitiative um den Leon-Jessel-Platz.

Seit Herbst 2018 haben sich die Initiativen regelmäßig getroffen, die jeweiligen Standpunkte und lokalen Besonderheiten präsentiert und sich vor allem über die Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Forderungen an Politik und Verwaltung verständigt. Enstanden ist ein Positionspapier, das unter dem Titel „Respekt für die Menschen in unserer Stadt“ die Abkehr von der autogerechten hin zur menschengerechten Stadt fordert. Ein ausgefeilter Maßnahmenkatalog,  in dem sich die Forderungen der einzelnen Initiativen wiederfinden, bildet das Kernstück des Papiers..

Der Autotunnel am Bundesplatz soll endlich weg!

Soll endlich beseitigt werden: Tunnel am Bundesplatz – Relikt der autogerechten Stadt. (Foto: Frank Guschmann)

Seit fast einem Jahrzehnt fordert die Initiative Bundesplatz e. V. mehr Stadt- und Lebensqualität an Bundesplatz und Bundesallee. Voraussetzung dafür ist jedoch die Beseitigung des Tunnels.  Am Donnerstag, den 16. Mai 2019, debattiert nun die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf  einen Antrag der SPD-Fraktion. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf Landesebene zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln und in Einwohner*innenversammlungen mit der Stadtgesellschaft  zu diskutieren.

Der Bezirks-Verkehrsausschuss hat diesem Antrag schon zugestimmt. Die Grünen sind dem Antrag beigetreten. Nun hofft die Intiative Bundesplatz e.V. , dass auch die anderen demokratischen Parteien ideologiefrei entscheiden mögen und sich entschließen können, dieses schlimmste Relikt der verfehlten Planung aus den sechziger Jahren endlich zu beseitigen.

Halb so breit ist genug! Allianz gegen die Mühlendammplanung des Senats

Der Mühlendamm, der Ursprungsort Berlins, darf nicht erneut auf Jahrzehnte dem Autoverkehr geopfert werden. Genau das plant aber gegenwärtig der Senat mit der Wiedererrichtung einer 50 Meter breiten Autobahnbrücke über die Spree.  Die Initiative Bundesplatz ist Mitglied einer breiten  Allianz aus den Berliner Vereinen für eine fuss-, fahrad- und nahverkehrsgerechte Stadt und die eine Überarbeitung der Senatspläne fordert.

Die Hauptbotschaft: Halb so breit ist genug! Der Beweis: Die 2×2 Fahrspuren der Leipziger Straße westlich Charlottenstraße, im Bereich der Grabung am Molkenmarkt und in der Greifswalder Straße reichen ja auch aus! Warum sollte der Verkehr im Stadtkernbereich zwischen Charlottenstraße und Otto-Braun-Straße vorrübergehend auf 2×3 oder sogar 2×4 (inkl. Busspur) bis 2×5 (inkl. Bus- und Parkspur) aufweiten?

Initiative bepflanzt Beet an der Tunnelbrüstung

Bei der Umgestaltung der südlichen Platzspitze des Bundesplatzes zur Platzgewinnung für den Wochenmarkt (Montag- und Donnerstagvormittag) ist als Ersatz der gerodeten Hecke vom Tiefbauamt des Bezirks ein neues Beet angelegt worden. Wie die Initiative Bundesplatz e.V. erfuhr, kann der Bezirk seine Zusage, noch im Frühjahr 2019 die Bepflanzung vorzunehmen, nicht einhalten.  Auf ihrem gestrigen Mitgliedertreff fanden die Vereinsmitglieder eine pragmatische Lösung des Problems: Sie übernehmen die Bepflanzung in Eigenregie. Voraussetzung ist jedoch die schriftliche Kostenübernahmeerklärung des Grünflächenamtes für den Humus und die Pflanzen.

Initiative wird Tunneleinfassung bepflanzen (Foto: Guschmann)

Abgeordnetenhaus debattiert über Brückenabriss: Breitenbachplatzinitiative im Zieleinlauf?

Bald Vergangenheit? Autobrücke über den Breitenbachplatz (Foto: Initiative Breitenbachplatz)

Dass Beharrlichkeit, offener Dialog, Professionalität und Einbindung externer Experten zum Erfolg führen, zeigt gerade die Initiative Breitenbachplatz: Unter der klugen Leitung von Ulrich Rosenbaum hat sie erreicht, dass das Abgeordnetenhaus am 16. Mai 2019 über den Rückbau des Brückenbauwerks debattiert. Zuvor hatten die Bezirksverordnetenversammlungen in Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf sich einstimmig hinter das Ziel des Brückenrückbaus gestellt. Eingebracht hat den Antrag 18/1527 die CDU-Fraktion. Die Initiative Bundesplatz gratuliert unserer „Schwesterinitiative“ zu diesem Meilenstein auf dem Weg zur menschengerechten Stadt. Des Weiteren diskutieren die MdA an diesem Tag noch über die Deckelung der A 100.

Chance vertan: Bundesallee bleibt vorerst Rennstrecke

Wieder einmal hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf eine Chance vertan, über die Bauleitplanung  den autobahnähnlichen Straßenquerschnitt der Bundesallee zu verändern und für mehr Flächengerechtigkeit zu sorgen. In den „Textlichen Festsetzungen“ zum Bebauungsplan IX-36-2 wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass „die Einteilung der Straßenverkehrsfläche nicht Gegenstand der Festsetzung ist“, obwohl die B-Plangrenze in der Fahrbahnmitte verläuft. Ebenso wird auf die Durchführung einer Umweltprüfung verzichtet.

Mit dem Bebauungsplanentwurf werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die bauliche Erweiterung des Seniorenzentrums „Werner-Bockelmann-Haus“ geschaffen. Vor gut einem Jahr hörte sich das noch ganz anders an: In einem Gespräch mit dem Vorstand der Initiative Bundesplatz e.V. erklärte Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger damals, er könne sich sehr gut vorstellen, “ im B-Plan Verfahren bei einer eventuellen Erweiterung der Seniorenanlage den „Straßenquerschnitt der Bundesallee anzugehen.“ Nun wird jedoch die autogerechte Festsetzung des Plans von 1973 einfach fortgeschrieben.

Save the Date: Stolpersteinverlegung in der Bruchsaler Strasse am 13. Juni 2019

Nach langem Warten auf einen Termin für die Verlegung von drei Stolpersteinen für die Familie Krisch und Frau Rosenhain in der Bruchsaler Strasse, freuen wir uns nun sehr über die  Mitteilung, dass der 13. Juni nun feststeht. Die genaue Uhrzeit wissen wir noch nicht, geben sie aber rechtzeitig bekannt. Alle sind herzlich zur Verlegung eingeladen!

Fiete Berghald, Birgitta Berhorst und Monika Ruge

highslide for wordpress