Ver­ein

Zweck des Ver­eins Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. ist laut Sat­zung die För­de­rung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments. Ins­be­son­de­re die Ver­bes­se­rung der sozia­len, städ­te­bau­li­chen und kom­mu­na­len Lebens­qua­li­tät der im Ber­li­ner Stadt­ge­biet leben­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im nähe­ren Wohn- und Arbeits­be­reich des Bun­des­plat­zes und der Bun­des­al­lee.

Dazu will der Ver­ein den Dia­log mit Nach­barn, Geschäfts­leu­ten, Insti­tu­tio­nen, Poli­tik und Ver­wal­tung ansto­ßen und för­dern. Er will eine Platt­form bie­ten für alle, die Ideen für mehr Lebens- und Stadt­qua­li­tät am Bun­des­platz haben und an der Umset­zung mit­wir­ken wol­len.


Wor­um geht es?

Der Bun­des­platz hat sei­ne ursprüng­li­che städ­te­bau­li­che Funk­ti­on ver­lo­ren. Die urba­ne Qua­li­tät des Platz-Umfelds und des gesam­ten Stadt­quar­tiers lei­det dras­tisch unter der auf Ver­kehrs­in­fra­struk­tur aus­ge­rich­te­ten Platz­kon­zep­ti­on. Die­se Fehl­ent­wick­lun­gen belas­ten den Platz und sei­ne Umge­bung.

Aus­gangs­si­tua­ti­on im Jahr 2010:

  • Grün­an­la­ge war ver­wahr­lost und kaum zugäng­lich
  • der Bun­des­platz hat­te kei­ner­lei Auf­ent­halts­qua­li­tät
  • zuneh­men­de Belas­tung der Sei­ten­stra­ßen durch Durch­gangs­ver­kehr und Aus­weich­ver­kehr von der A 100
  • ver­schmutz­ter und unat­trak­ti­ver P+R Park­platz an der S- und U‑Bahn-Sta­ti­on Bun­des­platz
  • hoch­wer­ti­ge Fach­ge­schäf­te wer­den weni­ger, Spiel­hal­len brei­ten sich aus
  • zu wenig Mög­lich­kei­ten, den Bun­des­platz zu Fuß zu über­que­ren

Zwi­schen­stand im Jahr 2020:

  • die Grün­an­la­ge Bun­des­platz wur­de durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment auf­ge­wer­tet. Mau­ern wur­den rück­ge­baut (Link). In den ehren­amt­lich gepfleg­ten Platz­ab­schnit­ten hat sich durch bepflanz­te Bee­te (Link, Link, Link, Link) und neue Sitz­ge­le­gen­hei­ten (Link) die Auf­ent­halts­qua­li­tät ver­bes­sert. Dies wird von Anwoh­nen­den geschätzt. Aller­dings sind wei­ter­hin gro­ße Tei­le des Bun­des­plat­zes immer noch für Anwoh­nen­de nicht oder nur ein­ge­schränkt nutz­bar, da sie aus­schließ­lich dem moto­ri­sier­ten Stra­ßen­ver­kehr gewid­met sind (Tun­nel­ein­fahrt, über­di­men­sio­nier­te Kreu­zung) oder auf­grund der hohen Lärm­be­las­tung als attrak­ti­ver Auf­ent­halts­ort aus­fal­len.
  • die grund­sätz­li­che Zugäng­lich­keit des Bun­des­plat­zes konn­te ver­bes­sert wer­den. Im Jahr 2020 wur­den an bei­den nörd­li­chen Platz­sei­ten Fuß­we­ge errich­tet (Link, Link), womit eine lang­jäh­ri­ge For­de­rung der Initia­ti­ve Bun­des­platz umge­setzt wur­de (Link). Nun ist der Zugang zur Grün­an­la­ge von der Main­zer Stra­ße und Tübin­ger Stra­ße auch direkt mög­lich.
  • die Bun­des­al­lee mit ihrer Tun­nel­ein­fahrt zer­schnei­det wei­ter­hin den Bun­des­platz und stellt ein Relikt der „auto­ge­rech­ten Stadt“ dar, das besei­ti­gen wer­den kann. Der Auto­tun­nel kön­ne end­gül­tig der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren (Link, Link). Auch im Jahr 2020 ist wei­ter­hin ist kein direk­tes Que­ren des Plat­zes ohne erheb­li­che Umwe­ge mög­lich, trotz der neu­en Platz-Zugän­ge. Auf der süd­li­chen Aus­fahrt des Bun­des­platz­tun­nels hat sich in den letz­ten zehn Jah­ren die Situa­ti­on über­haupt nicht ver­bes­sert. 
  • die Beleuch­tung des P+R Park­platz an der S- und U‑Bahn wur­de über­ar­bei­tet. In Sum­me stellt der Raum unter der S‑Bahn jedoch noch immer einen unat­trak­ti­ven Raum dar, der nicht zur Benut­zung der guten ÖPNV-Anbin­dung ein­lädt.
  • hoch­wer­ti­ge Fach­ge­schäf­te und Geschäf­te der all­täg­li­chen Ver­sor­gung wer­den weni­ger.
  • Ein Wochen­markt auf den Bun­des­platz konn­te eta­bliert wer­den, der zuvor in der Main­zer Stra­ße statt­fand. Jedoch bleibt die­ser noch hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten zurück (Link, Link).
  • In den letz­ten Jah­ren hat sich das Netz­werk Men­schen­ge­rech­te Stadt for­miert. Als Ziel ver­folgt der Netz­werk den Wan­del von der auto­ge­rech­ten hin zur lebens­wer­ten Stadt (Link, (www​.men​schen​ge​rech​te​-stadt​.de / Infor­ma­tio­nen / Posi­ti­ons­pa­pier).

Die „Zukunfts­werk­statt Bun­des­platz“ (2013/2014) und das Pro­jekt „Para­dies Bun­des­platz“ (2015/2016) erar­bei­te­ten und schärf­ten die Visi­on eines Stadt­plat­zes der Zukunft, der sich modell­haft und erfolg­reich zwi­schen einem lebens­wer­ten Quar­tier und einem bedeu­ten­den urba­nen Ver­kehrs­kno­ten ent­wi­ckeln kann. Eine neue Balan­ce der Ver­keh­re für eine zukunfts­wei­sen­de Gestal­tung des Modell­quar­tiers Bun­des­platz ist hier­für nötig. Bis­her wur­den erst Tei­le einer grö­ße­ren Visi­on Bun­des­platz 2030+ umge­setzt. 


Das for­dert der Ver­ein Initia­ti­ve Bun­des­platz:

Mehr Stadt­qua­li­tät muss her!

  • Ein Platz mit Cha­rak­ter und die Stra­ßen vol­ler Leben, Fla­nier- und Auf­ent­halts­qua­li­tät für alle, die am Bun­des­platz leben, arbei­ten oder zu Besuch sind. Leben­di­ge und viel­fäl­ti­ge kul­tu­rel­le und gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te.
  • Fuß­gän­ger­ge­rech­te Platz-und Umfeld­ge­stal­tung , ins­be­son­de­re für Fami­li­en mit Kin­dern und älte­re Mit­bür­ger.
  • Kom­pakt­heit, Ost- und West­sei­te des Plat­zes, Tübin­ger und Main­zer Stra­ße müs­sen wie­der zusam­men­wach­sen.
  • Kul­tu­rel­le Viel­falt, die Begeg­nung und den Dia­log mit Men­schen ver­schie­de­ner Eth­ni­en.
  • Eine leben­di­ge und abwechs­lungs­rei­che Han­dels- und Gewer­be­struk­tur, damit Det­mol­der Stra­ße, Wex­stra­ße und Main­zer Stra­ße attrak­ti­ve Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten bie­ten kön­nen.
  • Woh­nen und Arbei­ten mit Lebens­qua­li­tät, Ein­däm­men des Aus­weich­ver­kehrs von der A 100.

Ver­eins-Char­ta der Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V.

Down­load: Ver­eins-Char­ta 



Mit­glie­der­tref­fen der Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V.

Die Mit­glie­der tref­fen sich wech­selnd jeweils am ers­ten Diens­tag im Monat von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr im

  • Bis­tro der Cari­tas Tübin­ger Straße/Ecke Bun­des­platz (Kar­te)
  • oder zum Stamm­tisch im Athena am Bun­des­platz.

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