Sta­ti­on 4: Drei Män­ner auf einer Steh­lei­ter

1920 Kai­ser­platz | Bun­des­platz 2020

Bild­nach­weis: SLUB Dres­den / Deut­sche Foto­thek / Fritz Eschen

Drei Män­ner auf einer Steh­lei­ter, ein vier­ter zieht. Schräg gegen­über des Gebäu­des der Berufs­ge­nos­sen­schaft Han­del und Waren­lo­gis­tik, Trä­ge­rin der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung für Unter­neh­men der Bran­chen Groß- und Ein­zel­han­del repa­rie­ren Mon­teu­re die Ober­fahr­lei­tung der Stra­ßen­bahn in schwin­del­erre­gen­der Höhe.

Im August 1945 hat Fritz Eschen die hohl­äu­gi­ge Fas­sa­de des Hau­ses Kai­ser­al­lee 155 mit dem cha­rak­te­ris­tisch abge­trepp­ten Gie­bel abge­lich­tet – gegen­über des an sein Wohn­haus Kai­ser­platz No. 1 gren­zen­den Ten­nis­plat­zes mit den Num­mern Kai­ser­al­lee 59 und 60.

Der durch zwei Brand­wän­de begrenz­te ehe­ma­li­ge Ten­nis­platz ist trotz Bau­ab­sich­ten in den 30iger Jah­ren unbe­baut geblie­ben und ermög­licht den Durch­blick vom Bun­des­platz zum Turm der Hei­lig-Kreuz-Kir­che in der Hil­de­gard­stra­ße – bis heu­te.

Die Stra­ßen­num­mern Bun­des­al­lee 59 und 60 wer­den schon lan­ge als Park­platz genutzt. Die Stra­ßen­bahn wur­de in den sech­zi­ger Jah­ren durch die U 9 ersetzt, seit­her ist der Stra­ßen­raum voll­stän­dig durch den Auto­ver­kehr belegt.

Text: CK

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