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Bun­des­platz-Treff am 03.05

Unse­ren monat­li­cher Mit­glie­der­treff wird künf­tig „Bun­des­platz-Treff“ genannt. Wir wol­len so her­vor­he­ben, dass sich unser all­mo­nat­li­ches Tref­fen an die Nach­bar­schaft am Bun­des­platz rich­tet. Wir wol­len das kom­men­de Tref­fen am Diens­tag den 03.05.2022 für eine Neu­auf­stel­lung von Arbeits­grup­pen im Ver­ein nut­zen, zu den The­men: Mobi­li­tät, Ener­gie (Sanie­rung, Hei­zun­gen) und zur Grün­grup­pe. Am Diens­tag wol­len wir an The­men­ti­schen einen ers­ten Auf­schlag in den ein­zel­nen The­men machen: Wo ste­hen wir? Was steht an? Wel­che Wün­sche gibt es? Was sind die nächs­ten Schritte? 

Bun­des­platz-Treff / Mit­glie­der­treff der Initia­ti­ve Bundesplatz

  • Zeit: 20:00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
  • Ort: Räu­me der Cari­tas, Bundesplatz/Ecke Tübin­ger Straße
  • Gäs­te sind herz­lich willkommen.

Bericht des Vor­stan­des über das Jahr 2021

Auch im Jahr 2021 wur­den wie­der vie­le Akti­vi­tä­ten durch Coro­na beein­flusst. Das betraf weni­ger die Arbeit des Vor­stan­des und auch nicht die Arbeit auf dem Platz. Da gab es ja im letz­ten Jahr auch vie­le sicht­ba­re Erfol­ge. Ein­schrän­kun­gen betra­fen vor allem das Ver­eins­le­ben, die direk­ten Kon­tak­te unter­ein­an­der feh­len und auch mit der Poli­tik und Ver­wal­tung. Vor­stands­sit­zun­gen als Video­kon­fe­ren­zen funk­tio­nie­ren ganz gut, Video­kon­fe­ren­zen erset­zen aber kei­ne Mitgliedertreffen.

Wir haben uns bemüht, „Locke­rungs­pha­sen“ kon­struk­tiv für die Ver­eins­ar­beit zu nut­zen. Das war im ers­ten Halb­jahr nur durch direk­te Ter­mi­ne auf dem Platz möglich.

Das Jahr begann gut mit einem Bei­trag über den Bun­des­platz im Hei­mat­jour­nal des RBB, wo ich auch einen klei­nen Part hat­te und Chris­ti­na Kautz.

Gro­ße Auf­re­gung gab es im April, als bekannt wur­de, dass der Bezirk alle 10 qua­dra­ti­schen Bee­te ent­fer­nen will. Sofor­ti­ge Inter­ven­tio­nen beim Bezirk führ­ten zu zwei Tref­fen mit den Stadt­rä­ten Herz und Schru­of­fe­ne­ger auf dem Platz. Posi­tiv kann ver­merkt wer­den, dass bei­de sofort ansprech­bar und gesprächs­be­reit waren. Wir haben uns mit ver­schie­de­nen Optio­nen zur Umge­stal­tung die­ser Flä­che befasst und dazu dann eine Mit­glie­der­be­fra­gung durch­ge­führt. Im Ergeb­nis konn­te ver­hin­dert wer­den, dass wir eine offe­ne „Stein­wüs­te“ auf die­ser Flä­che bekom­men. Ein herz­li­cher Dank an Man­fred, der die Gene­se dazu im Ver­ein ganz akri­bisch auf­be­rei­tet hat­te. An der unbe­frie­di­gen­den Markt­si­tua­ti­on hat sich lei­der nichts verändert.

Aktu­el­les Ein­spreng­sel: Wir hat­ten im Vor­stand bespro­chen, unse­re Öffent­lich­keits­ar­beit durch einen mehr oder weni­ger regel­mä­ßi­gen Stand der Ini an den Markt­ta­gen auf dem Platz zu inten­si­vie­ren und dafür eine Dau­er­ge­neh­mi­gung zu bean­tra­gen. Der Antrag wur­de jüngst vom Bezirk abge­lehnt (ich lass das mal rum­ge­hen). Da blei­ben wir dran!

Ab Juli bis Dezem­ber haben wir uns regel­mä­ßig monat­lich getrof­fen. Das waren dann 5 Ter­mi­ne, also fast so vie­le Ter­mi­ne wie üblich bei einem 2‑Mo­nats-Rhyth­mus. Im Okto­ber fand unse­re 10. Ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung statt und wir konn­ten die Jah­re 2019 und 2020 abschließen.

Bei den Mit­glie­der­tref­fen haben wir uns mit aktu­el­len The­men befasst und hat­ten auch exter­ne Refe­ren­ten: Herr Del­u­se zu Über­le­gun­gen für ein Mobi­li­täts-HUB auf der Park­platz­flä­che unter der Auto­bahn und Herrn Spath vom Büro Spath/Nagel, die bereits 1986 eine Stu­die zur Bun­des­al­lee gemacht hat­ten und nun erneut mit „Skiz­zen“ für den Bun­des­platz von Stadt­rat Schru­of­fe­ne­ger beauf­tragt wur­den. Die Prä­sen­ta­ti­on fin­det sich auf unse­rer Web­sei­te. Das müs­sen wir für die künf­ti­gen Gesprä­che mit dem Bezirk noch wei­ter aus­wer­ten. Der Stu­dent Robin Schick schreibt sei­ne Mas­ter­ar­beit mit dem Titel “Meta­mor­pho­se der auto­ge­rech­ten Stadt – Nach­nut­zungs­kon­zep­te für Infra­struk­tur­bau­wer­ke am Bei­spiel der Um- und Neu­ge­stal­tung des Bun­des­plat­zes” im Fach Land­schafts­pla­nung und hat­te ers­te Über­le­gun­gen dazu vor­ge­stellt. Im Moment ist er in der Abschluss­pha­se sei­ner Arbeit. Er hat zuge­sagt, uns die Ergeb­nis­se dann bei einem Mit­glie­der­tref­fen zu präsentieren.

Apro­pos: Es hat schon vie­le Arbei­ten von Stu­die­ren­den gege­ben, ange­fan­gen mit dem gemein­sa­men Pro­jekt mit der Bau­haus-Uni­ver­si­tät usw. Wir hat­ten neu­lich mal über­legt, ob mir nicht in der Zwi­schen­eta­ge der U‑Bahn damit eine Aus­stel­lung machen könn­ten. Bis­her ist aber nicht klar, ob es noch Ori­gi­na­le gibt und wo die sind. Die Abbil­dun­gen in den Bro­schü­ren sind teils zu klein. Und es wäre für uns alle natür­lich eine logis­ti­sche Herausforderung.

Poli­tik

Dann gab es im letz­ten Jahr im Herbst ja auch noch die Wah­len. Grü­ne, SPD und CDU waren alle an Gesprä­chen mit uns inter­es­siert und wir hat­ten inter­es­san­te Ter­mi­ne mit den Spit­zen­kan­di­da­ten Bet­ti­na Jarr­asch (AGH), Micha­el Mül­ler (BT) und Herrn Mock Stü­mer (AGH). Grü­ne und SPD haben uns Unter­stüt­zung zuge­sagt. Die Grü­nen hat­ten ein eige­nes Wahl­pla­kat zum Bun­des­platz. Ich habe eines davon mit Zustim­mung der Grü­nen „gebun­kert“. Die CDU war mit einem eige­nen Ter­min und spä­ter noch mit einem Würst­chen­stand dabei. Sie „glänz­te“ mit einem sehr ori­gi­nel­len Vor­schlag zum Umbau des Bun­des­plat­zes, indem der Tun­nel bis zur Ber­li­ner Stra­ße ver­län­gert wer­den soll­te. Das kann man wohl unter Wahl­kampf­ge­tö­se abschrei­ben, ohne jemand zu nahe zu tre­ten. So wur­de auch unse­re ent­spre­chen­de Stel­lung­nah­me im Tages­spie­gel gedruckt. Micha­el Mül­ler hat sich sehr viel Zeit genom­men, auch die Geschäf­te am Platz zu besu­chen. Amü­sant am Ran­de: Herr Wol­ken­stein war so ver­dat­tert, dass der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter per­sön­lich vor der Tür stand, dass er erst gar nicht raus­kom­men woll­te. Aber dann wur­de doch noch ein Sel­fie gemacht.

Die­se Gesprä­che waren für den Ver­ein sehr frucht­bar. Der Bun­des­platz wird erst­mals expli­zit im Absatz zum „Rück- und Umbau über­di­men­sio­nier­ter Relik­te der auto­zen­trier­ten Stadt“ erwähnt. Und auch in der Zähl­ge­mein­schafts­ver­ein­ba­rung des Bezirks. Dafür ein ganz herz­li­cher Dank an die Grü­nen, Alex­an­der Kaas-Eli­as und Bet­ti­na Jarr­asch. Es gab ers­te Gesprä­che mit der Senats­ver­wal­tung. Da wer­den wir in die­sem Jahr dran­blei­ben und auf Umset­zung drängen.

Grün­pfle­ge

Im Herbst haben wir die Ost­sei­te nach­be­pflanzt. Dafür geht ein ganz herz­li­cher Dank an Mona Ker­kow und alle aktiv Betei­lig­ten auf dem Platz. Mona hat die Pla­nun­gen gemacht, den inter­es­sier­ten Mit­glie­dern und dem Bezirks­amt vor­g­stellt, die Pflanz­lis­ten erstellt, Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten gemacht, die Bepflan­zung koor­di­niert und die Bezirks­gärt­ne­rei ein­ge­bun­den, die uns – wie bereits im letz­ten Jahr – mit ihren Aus­zu­bil­den­den tat­kräf­tig unter­stützt hat. 2020 war bereits die West­sei­te dran, so dass in den nächs­ten Jah­ren kei­ne grö­ße­ren Aktio­nen anstehen.

Ein lei­di­ges The­ma ist der Giess­plan, da ver­su­chen wir eine neue Akti­ven­schar zusam­men zu bekom­men. Eine Lis­te liegt am Ein­gang aus. Letz­tes Jahr war eini­ger­ma­ßen ent­spannt, weil es beson­ders im Früh­jahr viel gereg­net hat­te. Das war in die­sem Jahr wie­der ganz anders, aber das Was­ser ist mitt­ler­wei­le ange­stellt. Wir sind start­klar und Sabi­ne und Frank haben bereits tat­kräf­tig Hand angelegt.

Eine Neu­auf­stel­lung der Grün­grup­pe ist eben­falls erfor­der­lich. Im Letz­ten Jahr hat­te sich gezeigt, dass eine alte Mail­lis­te doch nicht alle Mit­wir­ken­den ent­hal­ten hat und ande­re sich nicht mehr zuge­hö­rig fühl­ten. Bei unse­rem letz­ten Mit­glie­der­treff wur­de das The­ma ja auch schon mal ange­spro­chen. Aus mei­ner Sicht wur­den dabei die Anfor­de­run­gen an die Lei­tung der Grün­grup­pe unnö­tig hoch geschraubt. Natür­lich ist es wich­tig, Exper­ten dabei zu haben, und die haben wir ja auch, aber letz­ten Endes ist der Spaß an die­ser Arbeit aus­schlag­ge­bend und es geht viel auch um Koor­di­na­ti­on. Es spricht ja nichts dage­gen, dass vor dem Gärt­nern im Kiez Mit­glie­der der Grün­grup­pe über den Platz gehen und die anste­hen­den Arbei­ten auf­lis­ten. Der Bil­dungs­ge­dan­ke soll, wie schon ver­suchs­wei­se im letz­ten Jahr wie­der auf­ge­grif­fen wer­den, indem wir Pflan­zen­schil­der auf­stel­len. Das wur­de in den Antrag für FEIN-Mit­tel 2022 mit aufgenommen.

Ein ganz aus­drück­li­ches Lob an alle, die bei unse­ren regel­mä­ßi­gen Akti­ons­ta­gen mit­ma­chen, vie­le davon seit der Grün­dung der Initia­ti­ve Bun­des­platz vor nun­mehr 12 Jah­ren. Es war ja auch immer sehr schön, wenn wir uns anschlie­ßend noch auf einer Bier­bank zusam­men­ge­setzt hat­ten und den Kuchen von Ursu­la und ande­ren genie­ßen konn­ten. An die­se „Tra­di­ti­on“ wol­len wir in die­sem Jahr wie­der anknüpfen.

Mit dem Bezirks­amt (Grün­pfle­ge und Umwelt), dass in die­sem Jahr eine Wild­stau­den­wie­se auf der Rasen­flä­che nörd­lich der Win­ze­rin ange­legt wird. Mal schau­en, ob das klappt. Ein herz­li­cher Dank auch an Harald und Mar­ga­re­te für die kon­ti­nu­ier­li­che Bera­tung, prak­ti­sche und men­ta­le Unterstützung.

Stol­per­stei­ne

Sehr arbeits­in­ten­siv im letz­ten Jahr war vor allem für mich die Ver­le­gung der Stol­per­stei­ne und in der Bruch­sa­ler Stra­ße. Ande­re, die hier im Kiez frü­her Stol­per­stei­ne ver­legt haben, schil­dern dies als weni­ger auf­wen­dig. Bei die­ser grö­ße­ren Akti­on waren die ehren­amt­li­chen Koor­di­na­to­rin­nen sehr pin­ge­lig, alles wur­de dop­pelt und drei­fach gecheckt. Ist im Ergeb­nis aber auch ganz gut gewor­den und kann auf der Bezirks­sei­te unter „Stol­per­stei­ne nach Stras­sen“ nach­ge­le­sen wer­den. Die Ver­le­gung war aber auch ein gro­ßer Erfolg. Der Auf­ruf im Tages­spie­gel brach­te mehr als 23.000 Euro Spen­den, obwohl wir nur 2040 Euro benö­tig­ten. In einem spä­te­ren Bei­trag zum 5‑jährigen Bestehen des News­let­ters Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf wur­de die­ses Ergeb­nis noch ein­mal als her­aus­ra­gend gewür­digt. Die Spen­den wur­den auf ein extra Kon­to für Stol­per­stei­ne beim Bezirk ein­ge­zahlt und wer­den für wei­te­re Stol­per­stei­ne ver­wen­det. Die Ver­le­gung am 2. und 4. Juni fand trotz Coro­na in einem wür­di­gen Rah­men statt. In Zukunft wol­len wir zu den Gedenk­ta­gen am 8. Mai und 9. Novem­ber als Initia­ti­ve Bun­des­platz zu Putz­ak­tio­nen aufrufen.

Im August ist dann die von Chris­ti­na Kau­tz erstell­te Bro­schü­re zu unse­rem Pro­jekt „1920 Kaiserplatz/ Bun­des­platz 2020“ fer­tig gewor­den und im Dezem­ber gab es noch ein High­light mit der per­sön­li­chen Füh­rung von Harald Boden­schatz durch die Aus­stel­lung „Unvoll­ende­te Metro­po­le“ im Beh­rens­bau in Oberschöneweide.

Netz­werk Men­schen­ge­rech­te Stadt

Es hat meh­re­re Video­kon­fe­ren­zen gege­ben und eigent­lich war eine gemein­sa­me grö­ße­re Ver­an­stal­tung auf der Bun­des­al­lee geplant mit Blick auf den Wahl­kampf und unse­re ver­kehrs­po­li­ti­schen For­de­run­gen. Mit der Pan­de­mie stand alles auf wacke­li­gen Füßen. Und dann gab es auch erheb­li­che Ver­än­de­run­gen in den Initia­ti­ven sel­ber. Ulrich Rosen­baum, der Grün­der der Initia­ti­ve Brei­ten­bach­platz ist gestor­ben und hat dort eine gro­ße Lücke hin­ter­las­sen, die ohne­hin klei­ne Initia­ti­ve Prinz­re­gen­ten­stra­ße ist kaum noch exis­tent, die Ini am Fried­rich-Wil­helm-Platz aus­ge­dünnt und wir haben auch nicht so vie­le Kapa­zi­tä­ten, um so eine Akti­on zu stem­men. Ein nächs­tes Tref­fen ist jetzt anbe­raumt und wir wer­den sehen, wie es wei­ter geht.

Ganz herz­lich bedan­ken möch­te ich mich bei allen Vor­stän­den für die bis­he­ri­ge Zusam­men­ar­beit. Sie war immer kon­struk­tiv, auch wenn wir nicht immer einer Mei­nung waren. Für die Vor­stands­ar­beit ist es zen­tral, dass man ein­an­der ver­trau­en und sich auf­ein­an­der ver­las­sen kann. Ganz beson­ders bedan­ken möch­te ich mich bei den Vor­stands­kol­le­gen, die nicht erneut kan­di­die­ren. Man­fred für sei­ne inzwi­schen sechs­jäh­ri­ge Tätig­keit als Kas­sie­rer für den Ver­ein, eine Auf­ga­be, die er stets tadel­los wahr­ge­nom­men hat. Das wer­den gleich sicher wie­der die Rech­nungs­prü­fer bestä­ti­gen. Und auch für sei­ne Akri­bie beim Gegen­le­sen von Tex­ten. Ihm fal­len Unge­reimt­hei­ten und alle Tipp­feh­ler auf, die man selbst beim Schrei­ben gar nicht merkt. Und bei Sieg­fried für sei­ne Beob­ach­tungs­ga­be. Ich nen­ne ihn mal Spa­zier­gän­ger und Fla­neur. Sieg­fried, du hast so vie­le Din­ge sehr früh gese­hen bei dei­nen Spa­zier­gän­gen und dann kurz berich­tet, das ist für mich ganz wert­voll. Ich hof­fe, du behältst das bei auch ohne Mit­wir­kung im Vor­stand. Er bleibt dem Ver­ein ohne­hin ver­bun­den. Dazu mehr unter Verschiedenes.

Klei­ne Sta­tis­tik zum Schluss

Ins­ge­samt gab es im ver­gan­ge­nen Jahr rund 80 Ter­mi­ne, 10 Rund­brie­fe, 4 Mit­glie­der­treffs, eine Mit­glie­der­ver­samm­lung, Bei­trä­ge auf der Inter­net­sei­te und bei Insta­gram und wie­der tau­sen­de Stun­den ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment der Mitglieder.

(Die­ser Bericht wur­de auf der 11. Mit­glie­der­ver­samm­lung am 05.04.2022 von Bir­git­ta Ber­horst vorgestellt)

Gieß­sai­son 2022 eröffnet

Wir haben heu­te damit begon­nen den Platz zu gies­sen. Der Boden ist sehr tro­cken und auch die Neu­pflan­zun­gen brau­chen drin­gend Was­ser. Alle Hydran­ten sind wie­der in Betrieb. Bit­te betei­li­gen Sie sich drin­gend mit wei­te­ren Gieß­ein­sät­zen. Der Gieß­plan für die­ses Jahr wird bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 05.04.2022 erstellt.

Ener­gie im Kiez – Gespräch zu Ener­gie­kos­ten und Sanierung

Nicht erst seit dem Krieg in der Ukrai­ne wird in vie­len Haus­ge­mein­schaf­ten dis­ku­tiert, wie eine Umstel­lung der Hei­zung weg von fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Öl und Gas erfol­gen könn­te. Auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne wird die Ener­gie­po­li­tik neu aus­ge­rich­tet. Was kommt da auf uns zu? Für ers­te Ant­wor­ten bie­ten wir eine geson­der­te Ver­an­stal­tung an. Sie fin­det statt am kom­men­den Mitt­woch, 16.03 in der Zeit von 20 – 22 Uhr im Bis­tro der Cari­tas mit unse­rem Exper­ten Bern­hard Stroh­may­er. Dis­ku­tiert wer­den die Aus­wir­kun­gen der aktu­el­len Kri­sen auf Ener­gie­si­cher­heit, Ener­gie­kos­ten – mit einem Blick auf den Sanie­rungs­druck von Hei­zun­gen im Kiez. Ziel der öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ist, den vie­len Fra­gen einen Raum zu geben, die sich die Men­schen im Kiez auf­grund der aktu­el­len Ener­gie­preis­kri­se als Fol­ge des Kriegs in der Ukrai­ne, aber auch auf­grund der fort­wäh­ren­den Kli­ma­kri­se stel­len. Dabei soll ein mög­lichst kon­kre­ter Bezug zu der oft nöti­gen Sanie­rung von Hei­zungs­sys­te­men im Gebäu­de­be­stand im Kiez her­ge­stellt wer­den. Auch wer­den aktu­el­le poli­ti­schen Maß­nah­men im Bereich Strom und Wär­me ein­ge­ord­net, wie z.B. die Abfe­de­rung stei­gen­der Ener­gie­kos­ten und die Neu­aus­rich­tung von För­de­run­gen. Als Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. beab­sich­ti­gen wir, das The­ma Ener­gie im Kiez stär­ker in den Blick zu neh­men. Die Ver­an­stal­tung ist dazu als Auf­takt gedacht.

Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Kirs­tin Bauch zum Bundesplatz

Im rbb-Abend­ma­ga­zin vom 05.02.2022 äußer­te sich Kirs­tin Bauch, die Bezirks­bür­ger­meis­te­rin von Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf, zum Bundesplatz:

„Schön wäre, wenn die­ser Tun­nel weg wäre oder zumin­dest nicht mehr für Autos genutzt wer­den wür­de und wenn die Stra­ßen schma­ler wer­den, damit man die­sen Platz anders nut­zen kann. (…) Ins­ge­samt braucht es ein Gesamt­kon­zept. Es geht um Reduk­ti­on, nicht nur um Umleitungen.”

Den gesam­ten rbb-Abend­schau Bei­trag, in den Frau Bauch ihren Lieb­lings­ort zeigt und erzählt, wo und wie sie grü­ne Akzen­te im Bezirk set­zen will, fin­den Sie hier (zum Bun­des­platz ab Minu­te 2:10, bzw. als­Aus­schnitt auf die­ser Sei­te). Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Kirs­tin Bauch zum Bun­des­platz wei­ter­le­sen

Aus­stel­lung Unvoll­ende­te Metropole

Am 05.11.2021 wur­de für Mit­glie­der der Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. eine Füh­rung durch die Aus­stel­lung “Unvoll­ende­te Metro­po­le – Städ­te­bau für Gross-Ber­lin” durch Herrn Prof. Dr. Boden­schatz im Beh­rens­bau in Ober­schö­ne­wei­de durch­ge­führt. Die Füh­rung war sehr infor­ma­tiv und kurz­wei­lig. Vie­len Dank dafür.

Bil­der von der Aus­stel­lung kön­nen hier oder hier abge­ru­fen werden.

Impres­sio­nen vom Wahl­kampf am Bundesplatz

Die CDU hat­te am 14.9. zu ihrem Wahl­stand mit Grill­würst­chen am Bun­des­platz ein­ge­la­den, die sehr nach­ge­fragt waren. Am Ran­de dis­ku­tie­ren Mit­glie­der der Initia­ti­ve Bun­des­platz sehr inten­siv mit den Kan­di­da­ten über den CDU-Vor­schlag zur Ver­län­ge­rung des Bun­des­platz­tun­nels bis zur Ber­li­ner Straße.

Impres­sio­nen vom Wahl­kampf am Bun­des­platz wei­ter­le­sen

Stif­tung “Klei­ne Plätze”

Die Stif­tung “Klei­ne Plät­ze” hat­te am 2. Sep­tem­ber gemein­sam mit dem Grün­flä­chen­amt Neu­kölln in den Kör­ner­park ein­ge­la­den. Der Kör­ner­park ist eine 2,4 ha gro­ße neo­ba­ro­cke Park­an­la­ge auf dem Gelän­de einer ehe­ma­li­gen Kies­gru­be und steht unter Gar­ten­denk­mal­schutz. Der Park in der Nähe des S‑Bahnhofs Neu­kölln ist etwas ver­steckt und in die­ser Lage uner­war­tet. Auf jeden Fall lohnt ein Besuch.

“Klei­ne Plät­ze” ist eine von Eber­hard Brock­mann gegrün­de­te gemein­nüt­zi­ge Stif­tung, die öffent­li­che ver­nach­läs­sig­te Grün­flä­chen gemein­sam mit Grün­flä­chen­äm­tern, ehren­amt­li­chen Unter­stüt­zern, Land­schafts­ar­chi­tek­ten und Gar­ten­bau­be­trie­ben gestal­tet und pflegt. 

Die­ser Bei­trag betrifft das ers­te ber­lin­wei­te Tref­fen von Mit­ar­bei­tern aus Grün­flä­chen­äm­tern, Land­schafts­ar­chi­tek­ten und Bür­ger­initia­ti­ven und dien­te dem Erfah­rungs­aus­tausch. Es ist beein­dru­ckend, wie vie­le Bür­ger und Bür­ge­rin­nen sich ehren­amt­lich für die Gar­ten­kunst in der Stadt enga­gie­ren und wol­len, dass die Grün­flä­chen und Plät­ze in ihrem Kiez schön aussehen. 

Der Kör­ner­park als Gar­ten­denk­mal wird sehr per­so­nal­in­ten­siv und lie­be­voll vom Grün­flä­chen­amt Neu­kölln gepflegt. Das kann man nicht von allen Plät­zen und Grün­flä­chen in Ber­lin sagen. Durch die zum Teil dras­ti­schen Ein­schnit­te beim Per­so­nal in den Grün­flä­chen­äm­tern in den Nul­ler-Jah­ren ist dies für vie­le Flä­chen nicht mög­lich. So hat der Bun­des­platz als Kate­go­rie Stra­ßen­be­gleit­grün die nied­rigs­te Pfle­ge­stu­fe. Es ist aber auch kei­ne dau­er­haf­te Lösung, die Pfle­ge von Grün­flä­chen auf ehren­amt­li­che Initia­ti­ven zu ver­la­gern. Die Per­so­nal­aus­stat­tung in den Grün­flä­chen­äm­tern in den Bezir­ken muss wie­der ver­stärkt wer­den und einen ande­ren Stel­len­wert in der Stadt erhalten. 

Die­se Tref­fen sol­len fort­ge­setzt wer­den. Nach dem jüngs­ten Schei­tern der “Char­ta Stadt­grün”, die auch eine ver­stärk­te Pfle­ge vor­han­de­ner Grün­flä­chen vor­sah, haben Umwelt- und Natur­schüt­zer ein Volks­be­geh­ren für Früh­jahr 2022 angekündigt.