Mobi­li­tät braucht men­schen- und umwelt­ge­rech­ten Ver­kehr: Wie Wien sich auf die Zukunft vor­be­rei­tet

(WS) Vor­weg eine gute Nach­richt: Ber­lin wächst rasant, immer mehr Men­schen ent­schei­den sich, hier ihren Lebens­mit­tel­punkt zu neh­men. Was lei­der nicht in der glei­cher Dyna­mik mit­wächst, ist die Bereit­schaft der Ber­li­ner Lan­des­po­li­tik, dar­aus recht­zei­tig die rich­ti­gen Schlüs­se zu zie­hen. Neben der Woh­nungs­bau- und Mie­ten­po­li­tik, in der viel zu spät eine Wei­chen­stel­lung erfolg­te (dafür konn­te es in den “Nuller­jah­ren” bei der Pri­va­ti­sie­rung lan­des­ei­ge­ner Woh­nun­gen nicht schnell genug gehen), droht Ber­lin ein wei­te­res Fias­ko auf einem wich­ti­gen Zukunfts­feld: in der Mobi­li­täts­po­li­tik. Dabei ist sie die Grund­la­ge für die wei­te­re posi­ti­ve Ent­wick­lung der Stadt.

Einen ande­ren Weg geht die öster­rei­chi­sche Haupt­stadt Wien. Bei ähn­lich hohen Wachs­tums­ra­ten bekennt sich die Stadt nicht nur zu einer prio­ri­tä­ren Stel­lung des öffent­li­chen Ver­kehrs, der Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger sowie des Rad­ver­kehrs als Umwelt­ver­bund, son­dern sie han­delt schon danach. Sie tätigt mas­si­ve Inves­ti­tio­nen in den öffent­li­chen Ver­kehr, mit neu­en Lini­en, neu­en Fahr­zeu­gen, kür­ze­ren Takt­zei­ten und güns­ti­gen Prei­sen (365-Euro-Jah­res­kar­te). Und: die Stra­ßen und Plät­ze der Stadt wer­den urba­ni­siert und bis 2025 sie­ben Fla­nier­mei­len, auch als Tou­ris­ten­at­trak­ti­on, quer durch die Stadt geschaf­fen. Wer sich für die­se Alter­na­ti­ve zur Ber­li­ner Mobi­li­täts­po­li­tik inter­es­siert, kann hier das “Fach­kon­zept Mobi­li­tät – Mit­ein­an­der mobil” lesen und fin­det vie­le Anre­gun­gen für die poli­ti­sche Dis­kus­si­on: Wien Stepo 2025 Mobi­li­tät