1. Markt­tag auf dem Bun­des­platz: 7. Sep­tem­ber

Die Vor­zei­chen sind schon seit eini­gen Wochen auf dem Bun­des­platz zu sehen, jetzt wer­den Tat­sa­chen fol­gen: Bezirks­stadt­rat Arne Herz hat uns infor­miert, das am 7. Sep­tem­ber erst­mals der Wochen­markt auf dem Bun­des­platz statt­fin­den wird. Die Markt­händ­ler sind infor­miert und die Strom­ver­tei­ler­käs­ten kön­nen dann auch zum Ein­satz kom­men. Damit wird eine wei­te­re For­de­rung unse­rer Bür­ger­initia­ti­ve erfüllt, die hof­fent­lich mehr Men­schen auf den Platz füh­ren und ihn posi­tiv ver­än­dern wird. Nach Tem­po 30 an den Span­gen feh­len jetzt noch die Que­rungs­hil­fen an den Über­gän­gen von Main­zer und Tübin­ger Stra­ße, und wir könn­ten fast zufrie­den sein. Der Vor­stand freut sich jeden­falls über die­se Ent­wick­lung und möch­te Ihnen allen einen herz­li­chen Dank aus­spre­chen, dass Sie uns und die Initia­ti­ve in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit Ihrem Enga­ge­ment unter­stützt haben.

Da die For­de­run­gen für den Bun­des­platz selbst nun der Umset­zung ent­ge­gen­se­hen, wol­len wir unse­ren Blick ver­stärkt auf die Bun­des­al­lee len­ken. Neben dem Tun­nel stellt ja vor allem der auto­bahn­äh­li­che Aus­bau die­ser Ver­kehrs­ach­se das größ­te Hin­der­nis für eine nach­hal­ti­ge Wie­der­be­le­bung unse­res Quar­tiers dar. Wir den­ken, dass der idea­le Ort, um mit einem Rück­bau der Bun­des­al­lee anzu­fan­gen, der Abschnitt auf Höhe des Volks­parks Wil­mers­dorf ist. Anfang August wer­den wir daher unter Feder­füh­rung der AG Ver­kehr die seit län­ge­rem geplan­te Nut­zer­be­fra­gung zur Volks­park­que­rung durch­füh­ren und tes­ten, wie groß die Zustim­mung für eine eben­erdi­ge, bar­rie­re­freie Que­rung ist. Wenn Sie die AG Ver­kehr bei ihrer Akti­on unter­stüt­zen möch­ten: Das Team trifft sich am 5. und 6. August jeweils eini­ge Minu­ten vor 14 Uhr vor dem Restau­rant Athena, Bun­des­al­lee Ecke Main­zer Stra­ße. Dort wer­den die Fra­ge­bö­gen ver­teilt und das Aus­schwär­men zur Volks­park­brü­cke kann begin­nen.

Zu Erin­ne­rung: Unser nächs­ter Mit­glie­der­treff fin­det am 5. Sep­tem­ber statt; der nächs­te Akti­ons­tag im Grün des Bun­des­plat­zes am 9. Sep­tem­ber.

Der Vor­stand

2 Gedanken zu „1. Markt­tag auf dem Bun­des­platz: 7. Sep­tem­ber“

  1. Bei der Ver­le­gung des Mark­tes wur­den die Händ­ler, es sind sowie­so nur 5, wohl nicht befragt.Der Käse­händ­ler sag­te wört­lich: einen alten Baum ver­pflanzt man auch nicht.
    Der Kar­tof­fel­händ­ler sagt: durch den star­ken Auto­lärm kann er sich mit sei­nen Kun­den nicht mehr unter­hal­ten, und für sei­ne Kun­den vom Volks­park ist es jetzt zu weit.
    Der Blu­men­händ­ler erschien erst gar nicht.
    Der Klei­dungs­händ­ler in der zwei­ten Rei­he ist nicht mehr zu sehen.

    Was für ein tol­ler Erfolg!! und Park­plät­ze in der Main­zer­str. gibt es auch so nicht.
    Redet doch erst ein­mal mit den betrof­fe­nen Men­schen, ehe Ihr Eure ach so tol­len Ide­en umsetzt.

    1. Die Ver­le­gung des Mark­tes erfolg­te durch das Bezirks­amt Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf, das damit einem Beschluss der BVV von Ende 2015 gefolgt ist. Die Idee zur Ver­le­gung wur­de schon 2013 auf der öffent­li­chen Zukunfts­werk­statt Bun­des­platz ent­wi­ckelt und dann 2015 im Rah­men des Para­dies Bun­des­platz, an dem 5000 Men­schen teil­nah­men, deut­lich bestä­tigt. Ziel ist die Bele­bung des Plat­zes durch ein attrak­ti­ves Ange­bot

      Wir sind zuver­sicht­lich, dass die Markt­händ­ler sich am neu­en Stand­ort bald wohl­füh­len und wei­te­re Händ­ler den Bun­des­platz für sich ent­de­cken wer­den. Durch bes­se­re Sicht­bar­keit des Stand­or­tes und dem­nächst auch eine bes­se­re Ereich­bar­keit durch siche­re Über­gän­ge direkt an Main­zer Stra­ße wer­den sowohl neue Kun­den, die die Stän­de an der Main­zer Stra­ße bis­lang nicht bemerkt haben, als auch alte Kun­den, die den Händ­lern die Treue hal­ten, den Markt lieb gewin­nen.

      Mit­glie­der der Initia­ti­ve Bun­des­platz, die zu den lang­jäh­ri­gen Kun­den der Händ­ler in der Main­zer Stra­ße zäh­len, haben im Übri­gen im Vor­feld der Ver­le­gung zahl­rei­che per­sön­li­che Gesprä­che mit ihnen geführt. Ein ein­deu­tig nega­ti­ves Stim­mungs­bild, wie oben geschil­dert, haben wir dabei nicht erhal­ten. Wir sehen jedoch auch noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al bei der Ver­tei­lung der Stän­de auf dem Platz, auch die Sicht­bar­keit der Stän­de kann durch einen Rück­schnitt der Hecke schnell erreicht wer­den.

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