Es wird Zeit, dass am Bun­de­platz etwa pas­siert! Seit nun mehr gut 50 Jah­ren lei­det der Bun­de­platz an den Maß­nah­men, die für den Aus­bau der “auto­ge­rech­ten Stadt” ergrif­fen wur­den. Sol­len und wol­len wir wirk­lich noch Jahr­zehn­te war­ten, bis der Umbau der auf die men­schen­ge­rech­te Stadt erfolgt? Men­schen woh­nen heu­te hier. Men­schen wohn­ten auch in den letz­ten 50 Jah­ren hier und auch in den nächs­ten 50 Jahren.

Der Bun­des­platz ver­kehrs­po­li­tisch alt­mo­disch. Die heu­te auto­zen­trier­te Platz­ge­stal­tung passt nicht zu einer moder­nen Großstadt.

Heu­ti­ge ver­kehrs­po­li­ti­sche Rea­li­tät am Bun­des­platz ist das, was Ver­kehrs­pla­nung in den 1960er Jah­ren für zukunfts­wei­send erach­tet hat. Das war nicht rich­tig. Ver­kehrs­po­li­ti­sche Fehl­ent­schei­dun­gen sind am Bun­de­platz vor Jahr­zehn­ten Beton gewor­den. Es woh­nen hier viel mehr Men­schen, als es hier Autos oder Park­plät­ze gibt. Wir sind uns sicher, dass viel mehr Men­schen einen viel ruhi­ge­ren und schö­ne­ren Bun­de­platz wün­schen. Wir sind auch sicher, dass das Wohn- und Lebens­qua­li­tät wegen dem heu­ti­gen Lärm der Bun­dess­al­lee und er A100 am Bun­des­platz stark ein­ge­schränkt ist. Es ist ein­fach nicht gerecht, wie heu­te Raum an der Bun­des­al­lee und in der Stadt ver­teilt wird. Die hier leben­den Men­schen haben wirk­lich nichts vom Bun­de­platz­tun­nel oder der Bun­des­al­lee – abge­se­hen von Lärm, der Platz­ver­schwen­dung und einem weit­ge­hend nicht funk­tio­na­lem Bundesplatz . 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert