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Erfolg­rei­cher Tag für die Initia­ti­ve – Ter­min auf dem Platz und The­ma in der BVV

Am letz­ten Don­ners­tag hat­ten wir einen sehr ange­neh­men und kon­struk­ti­ven Ter­min auf dem Platz mit Herrn Ham­mer­ström, Koor­di­nie­rungs­stel­le Rad­ver­kehr bei der Senats­ver­wal­tung für Umwelt, Ver­kehr und Kli­ma­schutz und der­zeit zugleich kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de des Bezirks. An dem früh­mor­gend­li­chen Ter­min um neun Uhr haben rd. 18 inter­es­sier­te Mit­glie­der teilgenommen.

Die Pik­to­gram­me kommen

Ver­spro­chen ist das Auf­brin­gen der Pik­to­gram­me inner­halb der kom­men­den zwei Wochen. Den genau­en Ablauf kön­nen wir dar­an erken­nen, dass Hal­te­ver­bots­schil­der auf­ge­stellt wer­den, die den Arbei­ten zeit­lich vor­ge­la­gert sein müssen.

Die Geh­weg­vor­stre­ckun­gen kommen

Am Abend war der Bun­des­platz auf Antrag der SPD The­ma in der BVV. Dabei hat der Bezirks­stadt­rat, Herr Schru­of­fen­eg­ger, zuge­ge­ben, dass das ent­spre­chen­de Ver­fah­ren zu den Pik­to­gram­men und Geh­weg­vor­stre­ckun­gen bis­her über meh­re­re Jah­re nicht gut gelau­fen ist. Er ver­sprach, dass die Geh­weg­vor­stre­ckun­gen nun­mehr im ers­ten Quar­tal 2020 umge­setzt wer­den. Das stimmt uns nach Jah­ren der nicht gehal­te­nen Ver­spre­chun­gen denn doch zuver­sicht­lich. Es ist ein Inge­nier­bü­ro mit der Bau­stel­len­über­wa­chung beauf­tragt und es wur­de eine Fir­ma für die prak­ti­sche Umset­zung ver­trag­lich gebun­den. Gute Indizien!

Das Ord­nungs­amt hat bei den Leih­fahr­rä­dern reagiert

Auf die Beschwer­de vom 21.7. kam eine Zwi­schen­nach­richt vom Ord­nungs­amt am 24.7., dass man sich küm­mern wer­de und heu­te mor­gen die fol­gen­de Nach­richt mit dem Sta­tus “Erle­digt”.

“Rück­mel­dung: Ich küm­me­re mich um das Anlie­gen und habe schon ver­sucht mit der Fir­ma Kon­takt auf­zu­neh­men damit die Fahr­rä­der da weg kom­men. Nun kann die Fir­ma even­tu­ell gar nichts dafür wenn sich eine Grup­pe dazu ent­schei­det nach­dem die Fahrt been­det ist, die Räder dort abzustellen.

Ich habe die Fir­ma per E‑Mail nun auf­ge­for­dert die Räder zu ent­fer­nen. Ihr Ordnungsamt”

Das bei­gefüg­te Foto wur­de heu­te bei einem erneu­ten Spa­zier­gang vor Ort auf­ge­nom­men: Da sind es nur noch vier.

Herz­li­chen Dank an die Mit­ar­bei­ter des Ordnungsamtes!

Zu vie­le Leih­rä­der am Bundesplatz?

Durch die Beschwer­de einer Anwoh­ne­rin auf­merk­sam gewor­den, ging ich ges­tern um den Platz. Tat­säch­lich gibt es eine “Inva­si­on” vor dem Bis­tro der Cari­tas bis auf die ande­re Sei­te der Tübin­ger Stras­se: 30 neue knall­ro­te Fahr­rä­der, kon­ven­tio­nel­le und elek­tri­sche. Das wun­dert an die­sem Stand­ort schon, weil es schlicht über­di­men­sio­niert erscheint.

Es gibt einen Leit­fa­den zu Leih­rä­dern für Ber­lin der Senats­ver­wal­tung für Umwelt, Ver­kehr und Kli­ma­schutz: Kriterienkatalog_dockless Leih­fahr­rä­der im Land Ber­lin. Hier trifft ins­be­son­de­re die Zif­fer 2 zu, nach der das “Abstel­len von bis zu vier Leih­rä­dern noch als ver­kehrs­üb­lich ange­se­hen (wird)”.

Für das ord­nungs­ge­mä­ße Abstel­len von Leih­fahr­rä­dern sind die Ord­nungs­äm­ter der Bezir­ke zustän­dig. Da gibt es ver­schie­de­ne Beschwerdemöglichkeiten:

ent­we­der, indem man sich die app herunterlädt

https://​www​.ber​lin​.de/​o​r​d​n​u​n​g​s​a​m​t​-​o​n​l​i​n​e​/​m​o​b​i​l​e​-​a​pp/

und die Beschwer­de direkt vom Smart­pho­ne sen­det. Oder man kann eine Beschwer­de in ein online-For­mu­lar unter fol­gen­dem Link ein­tra­gen. Es las­sen sich auch zur Ver­an­schau­li­chung Fotos dazu packen.

https://​ord​nungs​amt​.ber​lin​.de/​f​r​o​n​t​e​n​d​/​d​y​n​a​m​i​c​/​#​!​s​t​art

Das geht recht ein­fach und auch anonym. Es ist zwar ber­lin­weit die­sel­be Ein­ga­be­stel­le, aber die Mails wer­den dann an die zustän­di­gen Bezir­ke wei­ter­ge­lei­tet. Es kann also jeder Bür­ger und jede Bür­ge­rin selbst direkt aktiv wer­den und muss nicht den Umweg über die Initia­ti­ve Bunds­platz gehen. Inter­es­sant sind hin­ge­gen für die Initia­ti­ve die Art der Beschwer­den und die Reak­tio­nen der Ver­wal­tung , weil sie deut­lich machen, was die Anwoh­ner belastet.

Die Initia­ti­ve kann auch The­men auf­grei­fen, wenn Bür­ger und Bürg­rin­nen den Ein­druck haben, dass ihre The­men nicht zufrie­den­stel­lend und ernst­haft von der Ver­wal­tung behan­delt werden.

Die Ini­ti­tia­ti­ve gra­tu­liert Klaus Brand­mül­ler zum 80. Geburtstag

Die Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. gra­tu­liert ganz herz­lich Klaus Brand­mül­ler zum 80. Geburts­tag. Klaus ist ein Urge­stein der Initia­ti­ve und ist gemein­sam mit sei­ner Frau Karin bereits kurz nach der Grün­dung ein­ge­tre­ten und seit­her immer aktiv und enga­giert geblie­ben. Er war immer ein groß­zü­gi­ger För­de­rer der Initia­ti­ve und stets dabei, als es um die Wie­der­her­rich­tung des Plat­zes ging: Die hohen Mau­ern bis zum Sockel kür­zen, die Bee­te vom jahr­zehn­te­al­ten Wur­zel­werk befrei­en und für Neu­pflan­zun­gen vor­be­rei­ten. Immer war auf Klaus beim “Gärt­nern im Kiez” Ver­lass. Auch bei der ers­ten Ideen­werk­statt gemein­sam mit der Bau­haus­uni­ver­si­tät, der Zukunfts­werk­statt und dem Groß­pro­jekt “Para­dies Bun­des­platz” hat er sich aktiv ein­ge­bracht. Zu den gern erzähl­ten Anek­do­ten zählt der Ein­schluss von Klaus und ande­ren Mit­glie­dern der Initia­ti­ve Bun­des­platz wäh­rend der Aus­stel­lung der Ergeb­nis­se der so genann­ten Char­ret­te im Ame­ri­ka­haus, aus dem erst nach Stun­den die “Befrei­ung” gelang. Wir wün­schen Klaus alles Gute, vor allem Gesund­heit und bedan­ken uns für das bis­he­ri­ge Engagement.