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Bun­des­platz-Treff am 03.05

Unse­ren monat­li­cher Mit­glie­der­treff wird künf­tig „Bun­des­platz-Treff“ genannt. Wir wol­len so her­vor­he­ben, dass sich unser all­mo­nat­li­ches Tref­fen an die Nach­bar­schaft am Bun­des­platz rich­tet. Wir wol­len das kom­men­de Tref­fen am Diens­tag den 03.05.2022 für eine Neu­auf­stel­lung von Arbeits­grup­pen im Ver­ein nut­zen, zu den The­men: Mobi­li­tät, Ener­gie (Sanie­rung, Hei­zun­gen) und zur Grün­grup­pe. Am Diens­tag wol­len wir an The­men­ti­schen einen ers­ten Auf­schlag in den ein­zel­nen The­men machen: Wo ste­hen wir? Was steht an? Wel­che Wün­sche gibt es? Was sind die nächs­ten Schritte? 

Bun­des­platz-Treff / Mit­glie­der­treff der Initia­ti­ve Bundesplatz

  • Zeit: 20:00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr
  • Ort: Räu­me der Cari­tas, Bundesplatz/Ecke Tübin­ger Straße
  • Gäs­te sind herz­lich willkommen.

Ener­gie im Kiez – Gespräch zu Ener­gie­kos­ten und Sanierung

Nicht erst seit dem Krieg in der Ukrai­ne wird in vie­len Haus­ge­mein­schaf­ten dis­ku­tiert, wie eine Umstel­lung der Hei­zung weg von fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Öl und Gas erfol­gen könn­te. Auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne wird die Ener­gie­po­li­tik neu aus­ge­rich­tet. Was kommt da auf uns zu? Für ers­te Ant­wor­ten bie­ten wir eine geson­der­te Ver­an­stal­tung an. Sie fin­det statt am kom­men­den Mitt­woch, 16.03 in der Zeit von 20 – 22 Uhr im Bis­tro der Cari­tas mit unse­rem Exper­ten Bern­hard Stroh­may­er. Dis­ku­tiert wer­den die Aus­wir­kun­gen der aktu­el­len Kri­sen auf Ener­gie­si­cher­heit, Ener­gie­kos­ten – mit einem Blick auf den Sanie­rungs­druck von Hei­zun­gen im Kiez. Ziel der öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ist, den vie­len Fra­gen einen Raum zu geben, die sich die Men­schen im Kiez auf­grund der aktu­el­len Ener­gie­preis­kri­se als Fol­ge des Kriegs in der Ukrai­ne, aber auch auf­grund der fort­wäh­ren­den Kli­ma­kri­se stel­len. Dabei soll ein mög­lichst kon­kre­ter Bezug zu der oft nöti­gen Sanie­rung von Hei­zungs­sys­te­men im Gebäu­de­be­stand im Kiez her­ge­stellt wer­den. Auch wer­den aktu­el­le poli­ti­schen Maß­nah­men im Bereich Strom und Wär­me ein­ge­ord­net, wie z.B. die Abfe­de­rung stei­gen­der Ener­gie­kos­ten und die Neu­aus­rich­tung von För­de­run­gen. Als Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. beab­sich­ti­gen wir, das The­ma Ener­gie im Kiez stär­ker in den Blick zu neh­men. Die Ver­an­stal­tung ist dazu als Auf­takt gedacht.

10 Jah­re Initia­ti­ve Bun­des­platz – 10 Jah­re aktiv für mehr Lebens­qua­li­tät im Kiez

Der Bun­des­platz hat durch ver­kehrs­ge­rech­ten Umbau vor inzwi­schen über 50 Jah­ren sei­ne ursprüng­li­che städ­te­bau­li­che Funk­ti­on ver­lo­ren. Die urba­ne Qua­li­tät des Platz­um­felds und des gesam­ten Stadt­quar­tiers lei­det dras­tisch unter der auf Ver­kehrs­in­fra­struk­tur aus­ge­rich­te­ten Platz­kon­zep­ti­on, was den Platz selbst, sei­ne Umge­bung und die dort leben­den Men­schen belas­tet. Seit zehn Jah­ren tritt die Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. für eine Ver­bes­se­rung ein, gibt Denk­an­stö­ße die Lebens­qua­li­tät am Bun­des­platz zu ver­bes­sern, for­dert Ver­bes­se­run­gen ein und packt nicht zuletzt auch selbst kräf­tig an. Dazu för­dert der Ver­ein Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. den Dia­log mit Nach­barn, Geschäfts­leu­ten, Insti­tu­tio­nen, Poli­tik und Ver­wal­tung. Der Ver­ein will eine Platt­form bie­ten für alle, die Ideen für mehr Lebens- und Stadt­qua­li­tät am Bun­des­platz haben und an der Umset­zung mit­wir­ken wollen.

Der Ver­ein pflegt ehren­amt­lich wesent­li­che Tei­le der Grün­an­la­ge am Bun­des­platz. Mau­ern wur­den rück­ge­baut, Sitz­ge­le­gen­hei­ten ange­legt, Bee­te wur­den errich­tet und wer­den regel­mä­ßig gepflegt und bewäs­sert. All dies hat Auf­ent­halts­qua­li­tät ver­bes­sert, was von Anwoh­nen­den geschätzt wird. “Grün am Bun­des­platz” ist aber nur eines der The­men, die vom Ver­ein vor­an­ge­bracht wer­den. Auch die För­de­rung bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments und die Ver­bes­se­rung der sozia­len, städ­te­bau­li­chen und kom­mu­na­len Lebens­qua­li­tät der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im nähe­ren Wohn- und Arbeits­be­reich des Bun­des­plat­zes und der Bun­des­al­lee bestim­men die Dis­kus­sio­nen und das Handeln.

Im Jahr 2020 konn­te die grund­sätz­li­che Zugäng­lich­keit des Bun­des­plat­zes ver­bes­sert wer­den, was von der Initia­ti­ve Bun­des­platz sein zehn Jah­ren gefor­dert wur­de. Erst­mals fass­te im Jahr 2012 die BVV den Beschluss, dass der Bun­des­platz auch aus Rich­tung Main­zer Stra­ße und Tübin­ger Stra­ße für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erreich­bar sein soll. Nun ist der Zugang zur Grün­an­la­ge von der Main­zer Stra­ße und Tübin­ger Stra­ße end­lich direkt mög­lich. Dies ist ein Anlass zum Fei­ern, aber auch zur Kritik.

„Ber­lin hat kein Beschluss- oder Pla­nungs­pro­blem. Ber­lin hat ein Umset­zungs­pro­blem. Es man­gelt nicht an Kon­zep­ten zur Ver­bes­se­run­gen der Lebens­qua­li­tät. In der Ver­gan­gen­heit man­gel­te es auch nicht an Enga­ge­ment oder Geld, die­se aus­zu­ar­bei­ten. Eine Visi­on für den Bun­des­platz wur­de in der „Zukunfts­werk­statt“ (2013/2014) und im Pro­jekt „Para­dies Bun­des­platz“ (2015/2016) for­mu­liert, bei­des geför­dert von Bezirk und Senat. Vie­le unse­rer The­men sind inzwi­schen mit Beschlüs­sen sei­tens des Bezirks gedeckt. Da ist es bedau­er­lich, wenn es an der Umset­zung hapert.“ meint Bir­git­ta Ber­horst, Vor­stän­din der Initia­ti­ve Bundesplatz.

Eine neue Balan­ce der Ver­keh­re für eine zukunfts­wei­sen­de Gestal­tung des Quar­tiers Bun­des­platz ist nötig. Bis­her wur­den erst Tei­le einer grö­ße­ren Visi­on Bun­des­platz 2030+ umge­setzt. Die Bun­des­al­lee mit ihren Tun­neln und Tun­nel­ram­pen zer­schnei­det wei­ter­hin den Bun­des­platz und das Stadt­quar­tier. Sie stellt eine aus der Zeit gefal­le­ne und über­di­men­sio­nier­te Stra­ßen­ver­kehrs­in­fra­struk­tur dar. Ein Rück­bau der Bun­des­al­lee auf ins­ge­samt zwei Fahr­spu­ren in jeder Fahrt­rich­tung mit einer Her­stel­lung der ursprüng­li­chen Allee unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung einer urba­nen und bür­ger­freund­li­chen Ein­bin­dung des Volks­parks in ein Gesamt­kon­zept ist erstre­bens­wert. Dazu ist als nächs­ter Schritt eine Mach­bar­keits­stu­die drin­gend erfor­der­lich für einen modell­haf­ten Rück­bau der „auto­ge­rech­ten Stadt“. Aktu­ell wer­den dazu Anträ­ge in der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung und im Abge­ord­ne­ten­haus dis­ku­tiert, die hof­fent­lich in Kür­ze zu kon­kre­ten Ergeb­nis­sen führen.

Down­load: Pres­se- und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen (11.09.2020) anläss­lich des Stra­ßen­fes­tes 10 Jah­re Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. am 11.09.2020.

Geh­weg­vor­stre­ckun­gen am Bun­des­platz kom­men voran

Nach zwi­schen­zeit­li­chen Ver­zö­ge­run­gen sind die Bau­maß­nah­men zu den Geh­weg­vor­stre­ckun­gen am Bun­des­platz zügig vorangekommen.

Von der Tübin­ger Stra­ße auf den Bundesplatz

Auf der West­sei­te ist der Weg von der Tübin­ger Stra­ße direkt auf den Bun­des­platz bereits nutz­bar. Auch der Fahr­rad­weg wur­de inzwi­schen wie­der in geord­ne­te Bah­nen gelenkt. 

Von der Main­zer Stra­ße auf den Bundesplatz

Für die Wege­füh­rung auf der West­sei­te des Plat­zes wur­de offen­bar eine Lösung gefun­den, wie der aktu­el­le Bau­fort­schritt erah­nen lässt. Um die Baum­wur­zeln zu scho­nen, wird nun ein Bogen näher an der Win­ze­rin vor­ge­se­hen. Die Bau­maß­nah­men der Geh­weg­vor­stre­ckung zur Que­rung der West­span­ge haben noch nicht begon­nen, ste­hen aber hof­fent­lich unmit­tel­bar bevor.


Früh­ling auf dem Bundesplatz

Der Früh­ling hat am Bun­des­platz Ein­zug gehal­ten, wie die Auf­nah­men der Bil­der­ga­le­rie von Sabi­ne Mar­zahn zeigen.

Frühling auf dem Bundesplatz

Baum­nach­pflan­zun­gen in den Stra­ßen um den Bundesplatz

Auf dem Mit­glie­der­treff der Initia­ti­ve Bun­des­platz im Febru­ar wur­de eine Über­sicht von Baum­lü­cken für Nach­pflan­zun­gen von Stadt­bäu­men in den Stra­ßen um den Bun­des­platz erstellt. Die­se sind auf einer Kar­te ein­ge­tra­gen wor­den, die Anfang März den Bezirk über­mit­telt wurde.

Fehlende Stadtbäume und leere Baumscheiben in den Straßen um den Bundesplatz
Feh­len­de Stadt­bäu­me und lee­re Baum­schei­ben in den Stra­ßen um den Bundesplatz

Ant­wort vom Bezirk

Inzwi­schen ist uns ein Ant­wort­schrei­ben vom Bezirk zuge­gan­gen. Zwar sei grund­sätz­lich eine Baum­be­stands­er­hö­hung ange­strebt, aber es wird auch kom­mu­ni­ziert, dass nicht jeder ein­zel­ne abgän­gi­ge oder gefäll­te Baum ersetzt wer­den kann. Auf­grund unse­res Enga­ge­ments wur­de eine kur­ze Über­prü­fung im Katas­ter vor­ge­nom­men. Dem­nach fin­den sich in den genann­ten Stra­ßen meh­re­re Stand­or­te, deren Poten­ti­al für eine Nach­pflan­zung über­prüft wer­den soll­te. In Vor­be­rei­tung auf die nächs­te Pflan­zung im Früh­jahr 2021 wer­den die Ver­ant­wort­li­chen im Fach­be­reich Grün­flä­chen in den nächs­ten Mona­ten auch poten­ti­el­le Stand­or­te im Quar­tier um den Bun­des­platz auf dau­er­haf­te Eig­nung für eine Nach­pflan­zung überprüfen.

Baum­pflan­zung von dem Café Wolkenstein

Dank einer Spen­de konn­te vor eini­gen Tagen ein Baum vor dem Cafe Wol­ken­stein gepflanzt werden.

Vie­len Dank an den groß­zü­gi­gen Spender.


Hin­ter­grund:
Sie­he Bei­trag vom 09.01.2020: Lis­te von Baum­lü­cken erstel­len für Nachpflanzungen